Archive for the ‘07_Konzerte’ Category

Kuttners Videoschnipsel erklären die Welt.

Sonntag, März 16th, 2008

So. Jetzt kenn ich also auch Sarahs Papa, Jürgen Kuttner. Jürgen Kuttners Videoschnipsel Vorträge, die in Berlin offenbar schon legendär sind, erklären die Welt. Ich hatte eigentlich Sarah Kuttner zu der gestrigen Veranstaltung in den Kammerspielen erwartet. Aber gut, diese kleine Überraschung paßte irgendwie zum Titel der aktuellen Vortragsreihe “Da kann ja jeder kommen”.

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Das, was Kuttner da vor einer großen Leinwand macht, kann mit Sicherheit nicht jeder. Kuttner denkt und spricht schnell. Und hält Monologe, die jeden seiner Videoschnipsel – allesamt Highlights der deutschen Fernsehgeschichte – einleiten und die Welt erklären. Heute zum Thema Rauchverbot und der Frage: Wie kann denn das sein, dass die Beraubung einer Institution des Genusses und der Geselligkeit so widerstandslos hingenommen wird? Wer steckt hinter der vermeintlich modernen Bewegung von Schlankheitswahn, Gesundheit und Fitness? Wo sind die Zusammenhänge? Und würden sich Nichtraucher auch so einfach einem Rauchgebot fügen?

Kuttner liefert Antworten und untermauert durch dazu passende Videoausschnitte. Eigentlich passen sie gar nicht. Er macht sie so. Durch Monologe. Monologe ist dabei noch eine neutrale Beschreibung der Vorgänge. Er philosophiert sich dabei in Rage. Und es gelingt ihm, sprachlich einwandfrei und unterhaltsam, Bilder und Vorfreude auf die Ausschnitte beim Publikum zu erzeugen. Die Bewegtbilder sind so detaillert seziert, dass einem vieles so gar nicht auffallen würde. Die Ausschnitte wirken absurd, bizarr und oft schlicht die Einfachheit des Menschen vorführend.

Ein echtes Ich-bin-das-Eintrittsgeld-wert Highlight ist der bei jedem Vortrag wiederkehrende letzte Schnipsel. Ein Werbespot der Grünen aus den 80er Jahren. In den Hauptrollen Bildhauer Joseph Beuys, BAP und drei Ökohasen als Quasi-Beilage. So geht man mit einer gewissen Grundirritation über das Dargebotene aber irgendwie auch bereichert nach Hause.

Poetry Slam 2.0 - Das Fernsehen ist da!

Sonntag, März 9th, 2008

Lisbeth! Unser Sohn ist bein Fernsehen!

Sarah Kuttner
und Sat 1 hatten sich angesagt, zum größten europäischen Poetry Slam im Münchner Substanz. Sarah Kuttner! Wahnsinn. Ich hatte Sarah schon einmal im Vorbeigehen am Stuttgarter Gottlieb-Daimler-Stadion auf der Straße stehen sehen. Und da hatte ich mich noch gefragt: Was macht die hier? Heute zeichnete Sarah für ihre neue Sendung „Slam-Tour mit Sarah Kuttner“ auf. Ich komm also in Fernsehen! Sarah ist wirklich eine Nette. Stundenlang haben wir an der Bar gequatscht über Dies und Das. Ach, wie schnell die Zeit rennt an solchen Abenden! Das Glück ist mir Hold, schon nächste Woche sehen wir uns ja wieder.

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Der Slam geriet da zur Nebensache und dabei hatte der das gar nicht verdient. Präsentatoren Ko & Rayl, wie immer in symbiosenhafter Hochform, präsentierten ein Lineup von Wortakrobaten, das, glaube ich, das Beste war was ich im Substanz in dieser Dichte - also in der Breite der Dichte meine ich - gesehen habe.

Nadja Schlüter hat mal wider Sensationelles vertextet und schaffte es damit ins Finale. Mit dem Satz des Abends machte allerdings Nina Sonnenberg alias “Fiva” eine Punktlandung. Sie brachte uns allen bei, für was Web 2.0 in Zeiten von Online-Dating wirklich steht:
2 Menschen, 0 Sex. Und: Trojaner statt Tripper.
Schöne neue Welt!

Zeitgeist - Smashing Pumpkins in der Olympiahalle.

Donnerstag, Februar 21st, 2008

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Today ist the greatest day I’ve ever known. Zum Auftakt ihrer Zeitgeist-Deutschlandtournee spielten Billy Corgan und seine Smashing Pumpkins in München. Ein großartiger Tag der Vorfreude auf eine der besten Alternative-Rock Bands der Geschichte. Grunge wollten sie ja nie sein, auch wenn sie zeitgleich mit Nirvana und Pearl Jam aufkamen. Beeinflußt waren sie immer auch von The Cure. In jedem Fall ist es eine jener Bands, die eine Epoche und einen Stil geprägt haben. “Mellon Collie And The Infinite Sadness” ist das meistverkaufte Doppelalbum der Neunziger.

Nun hat die Band seitdem ja unruhige Zeiten - bis hin zur Trennung - hinter sich. Das die Halle allerdings nur halb gefüllt war ist dann doch etwas enttäuschend und irgendwie auch unverdient. Billy Corgan quittierte diese Feststellung mit der Vermutung, dass viele der Fans von damals verstorben sein müssten, sonst wären sie ja heute abend hier. Die Band ließ sich diesen Umstand aber sonst nicht weiter anmerken. Im Gegenteil sie spielte satte zweieinhalb Stunden bestes Programm quer durch die Bandgeschichte.

Dabei entstand zunächst der Eindruck, die Bühne sei noch gar nicht vollständig aufgebaut, so sparsam war sie ausgestaltet. Es handelte sich eigentlich nur um ein Podest mit einem Schlagzeug und einigen geparkten Boxen drauf. (Scheint wohl dem Zeitgeist und Verständnis der Pumpkins zu entsprechen, sich auf das Wesentliche = die Musik, zu konzentrieren. “F*** the faked world out there.”) Doch schon tapste Billy Corgan vornweg durch das Dunkel der Halle auf die Bühne. Der Gute hatte sich offensichtlich noch flux auf dem unweiten Tollwood-Gelände (einem Alterantiven Festival) eingekleidet. Der die Lenden schmückende Rock hätte aber auch als Diskokugel durchgehen können. Musikalisch wurden alle, die nun freundlichen Britpop erwartet hatten enttäuscht. In feinste Melodien und Hymnen gruben sich brachiale Gitarrensoli und sonstige Kracheinlagen. Ich glaube, Billy Corgan wäre eigentlich gern Queen’s Fredy Mercury geworden. Eine Rockoper entwickelte sich nach und nach. Stimmung kam bei allen Hits auf. Insgesamt machte das Publikum allerdings nicht den Eindruck, viele derer zu kennen. Cherub Rock, Quiet, Today, Disarm, Tonite Tonite, Bullet with butterfly wings, Stand inside your love und Perfect waren ntürlich darunter. 1979 gab es als Acoustic Solo. Dazu Titel von der neuen Scheibe Zeitgeist, die ich bislang nicht kannte. Alle Titel waren keineswegs 3:30 Tracks, sondern reine Bühnenversionen, die zeigten, dass da jemand seine Gitarre und auch sein Schlagzeug schon ein, zwei mal zuvor bedient hatte. Großartig.

Ich schau ja immer gern wo sich die Damen und Herren Rockstars vor und nach dem Konzert aufhalten. Am 23.02. spielen die Chicagoer in Berlin. Ich gehe davon aus, dass sie für den 22. keinen Platz bei der Mitfahrzentrale in Richtung Norden bekommen konnten. In jedem Fall spielt eine große Rockband in der Hauptstadt. Dit könnt ihr mir abkoofen!

Hamse noch Hack? Tim Mälzer kocht für die Mama in Hamburg.

Samstag, Dezember 29th, 2007

Wenn ich könnte, würde ich Tim Mälzer ja auch zum Schwiegersohn nehmen. Das gleich mal vornweg. Kann ich locker behaupten, denn dazu wird es ja nicht kommen. Mir kann nun allerdings keiner mehr erzählen, dass jemand Kochschows wegen der Rezepte guckt! Jedenfalls habe ich im Rahmen eines elterlichen Geburtstagsgeschenks den wuseligen Hamburger Jung im hansestädtischen CCH während seiner Liveshow kochen sehen. Currywurst gabs da zum Beispiel. Die wurde ja in Hamburg erfunden.

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Und da der “Dieter Bohlen der Küche” regelmäßig Leute auf die Bühne zum Mitkochen holte, rutschte man die gesamte Zeit relativ nevös auf dem Sitz hin und her. In bester Delling Manier möchte ich hier überleiten mit: Reichlich nervös war auch dieses junge Ding, welches - plötzlich von Reihe 1 auf die Bühne verändert - mit Timmi gemeinsam ein “super einfaches” und “super leckeres” Gericht kochen sollte. Die Niedliche war beauftragt worden - derweil der Sternekoch ein wenig frisches Gemüse kleinhackte - hier und dort zur Hand gehen, doch lief prompt das scheinbar Einfachste nicht mehr Rund bei ihr. Auf Nachfrage stellte sich raus, dass sie Restaurantfachfrau war, womit sich gleichzeitig der wahre Grund ihrer Teilnahme an der Show offenbarte: “Ich bin ja nicht wegen Kochen hier.” Schwiegersohn Schwiegersohntyp müsste man sein.

Insgesamt eine wirklich tolle Show, sehr rasant, abwechlungsreich (Sasha spielte zwischendurch einige Unplugged Hits) und mit guten Sprüchen gewürzt.
Empfehlung des Chefkochs!



Kopf hoch 10. Clemens Mayer in München.

Sonntag, Dezember 2nd, 2007

Heute habe ich Kopf. Nein, keine schlämmerhaften Kopfbeschwerden sind gemeint. Ich bin bei einem Seminar, welches kein Geringerer leitet als der Mann mit dem besten Gedächtnis der Welt (FAZ), also der Gedächtnisweltmeister, ein Welt-Gedächtnis im Dittsche-Sinn, Clemens Mayer. Rein aus der Ankündigung heraus soll dieser alle seine Tricks verraten, mit denen man sich beispielsweise besser daran erinnert was man gerade noch als nächstes spannendes Sagen oder sinniges Schreiben wollte. Ähh… Leere. Dunkel im Schacht. Nein, doch: Das Publikum der Veranstaltung. Darüber wollte ich sinnierend Schreiben oder schreibend Sinnieren.

Ich kann natürlich nicht den gesamten “Seminar”inhalt verraten, aber kurz gesagt geht es darum, Kino im Kopf zu machen. Zahlen, Personen, Ereignisse werden mit bestimmten Wörtern verbunden und daraus im Anschluß eine Geschichte entwickelt, an die man sich zu erinnern sucht und dann über die Stichworte auf die verknüpften Ereignisse, Personen, Zahlen zurückschließt. Das Publikum wurde herzlich eingeladen, sich bei der Geschichtenentwicklung einzubringen.

Der durchschnittliche deutsche Rentner liebt es, sich bei Geschichtenentwicklungen einzubringen. Und der deutsche Rentner scheint entweder Dienstags Abends nichts besseres zu tun zu haben oder ist einfach sehr interessiert an Seminaren zum Thema. Jedenfalls läßt sich auf den ersten Blick nicht unterscheiden, ob es sich sich beim Herumblicken um einen Musikantenstadl Kameraschwenk durch die Reihen der Friedrichshafener Stadthalle handelt oder das Münchner Gasteig. Gut gefällt mir meine erste Beobachtung, die vermutlich jedem Autor die Tränen in die Augen treibt: Solche Gäste einer Lesung, die schon vor der Lesung das Buch des Autors kaufen. Direkt dahinter rangieren vermutlich Studienräte, die in der ersten Reihe sitzen und drauf und dran sind eine Moderationshaverie durchzuführen und zu diesem Zweck regelmäßig auf die Bühne stürmen um Beispiele auf den Flipchart zu malen und dabei aus alten Zeiten erzählen - und überhaupt, mein junger Mann, ist das ja alles altes Zeug: “Ich habe 1947 begonnen alle Namen auf Karteikarten zu notieren.” Wow! Noch so einen und es gibt nen Platzverweis von der mehr als 7 Euro zahlenden Haupttribüne!

Als schönstes Bild des Abends bleibt mir folgende Geschichte in lebendiger Erinnerung: Das Mädchen mit dem Rucksack auf dem Rücken trinkt zwei Cocktails, geht aufs Klo und kommt mit einem Schatz wieder.

Das ist der Stoff aus dem weltmeisterliche Geschichten gewebt sind, die Handynummern erinnern lassen. Scheiß auf Karteikarten!

4 mal Fanta, bitte!

Montag, November 19th, 2007

Ohne meine Putzfrau machte ich mich gestern auf den Weg zum Fanta Vier Konzert der Fornika Tour in München. Unbesonnen und voller Unnot, tat ich dies, ohne ein vorverkäuflich erworbenes Eintrittsdokument in der Tasche. (Das Wort “Unnot” habe ich gestern frisch gelernt. Auch wenn der Duden anderer Meinung ist: Finde ich ganz schön. Auch das Wort “Aggro” war mir bis gestern übrigens, trotz der Nähe zum Wortstamm “Aggressivität”, von der Bedeutung her rätselbehaftet. Es geht öfter mal diese Rundmail rum, die Anzeichen auflistet, die einem aufzeigen, dass man älter wird. Ich finde dieses Wort muß mit auf die Liste.).

Die Fantas jedenfalls sind eine große deutsche Band. Nicht trotz, sondern wegen ihres Alters. Große Bands erkennt man daran, dass sie über mehrere Jahrzehnte “am Start” sind. Eltern erzählen einem gern von diesen Bands: “Die hab ich früher auch schon gesehen.” Außerdem haben die Fantas vereinzelte Textzeilen zu Papier gebracht, die jenseits von “Take me Tonight” Aufsehen erregten. Wie großartig muß es sein, wenn 10.000 Menschen von Dir getextete Worte so mitsingen, als wären sie schon immer so im sprachlichen Gebrauch gewesen: Zweifeln wir an der Power, dann powern wir unsere Zweifel.

Mein Eindruck war, die Herren D, Y, Beck und Smudo waren bei diesem Auftritt sehr gut gelaunt und hatten viel Spaß. Das lag sicher auch am textversierten Publikum und der richtig guten Stimmung beim Mix aus Klassikern und neuer Scheibe. Wie sagte schon Helge Schneider im alten Reinhold-Helge-Spiel: Dann nehmen wa Fanta und Cola, da können wa mischen! Also ich sag das selten, aber wenn die Jungs morgen wieder spielen würden, ich würde da wieder mitmischen.

Hader muss weg. Pulp Fiction made in Austria.

Montag, Oktober 29th, 2007

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Was passiert, wenn der österreichische Schauspieler Josef Hader auf die Bühne steigt und ein Theaterstück spielt?

Richtig, etwas wie eine Low-Budget Produktion einer Gangster-Geschichte, die in verknüpften Episoden das Schicksal sieben ganz unterschiedlicher Charaktere erzählt. Klingt nach der Alpenversion von Pulp Fiction. Auch richtig. Schon in seinen Filmen “Komm Süßer Tod” und “Indien” glänzte Hader inmitten absurder Charaktere, Geschichten und Schicksale, die mit knallharter Ironie erzählt werden. In genau diesem Stil verläuft auch die zweistündige Ein-Mann-Tempo-Bühnenshow des Kabarettisten. Mich beeindruckte vor allem, wie eine einzelne Person eine nur schummrig ausgeleuchtete Bühne vollkommen einnehmen kann. Die leicht Inspektor-Clousouhafte Art, mit der Hader seine Ironie vorträgt, ist eh legendär.

Es gibt weitere Termine in München und auch bundesweit gesehen klopft der freundliche Herr Hader ja vielleicht bald an Ihre Türe. Wenn er nicht gerade wieder weg muss.

Nora Tschirner, an der Bar und eine Kürbissuppe.

Montag, Oktober 8th, 2007

Wie verliert man in Asien seine Unschuld? Eigentlich nicht so schwer. Da gibt es doch Mittel und Wege, fernöstlich der Heimat. Sollte man denken. Hindernisse und andere Missgeschicke in dieser Frage sind das Thema des Buches Moomlatz” von Iris Bahr. Eine schöne Lesung zu dem Buch, gemeinsam mit MTV-Moderatorin Nora Tschirner, gab es heute im Münchener Volkstheater zu sehen und hören.

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Eigentlich wollte ich über die Lesung schreiben. Während ich aber in der Bar des Volkstheaters an derselben und bei einer Kürbissuppe sitze, wartend auf den Beginn der Lesung, stellt sich mir eine sehr viel interessantere Frage: Wie verhält man sich eigentlich richtig, an so einer Bar?

Während der Barhocker direkt links neben mir verwaist bleibt, sitzt auf dem darauf folgenden nämlich eine nicht unattraktive, schätzungsweise Ende 20 jährige (Supermodell Kaliber), bei ihrem Drink und die Frage ist: ist allein dies - also das sie dort sitzt - Anlaß genug, ihr meinen Haustürschlüssel in die Hand zu drücken?

Darf man einen Barnachbarn einfach so ansprechen? Setzt man sich an die Bar um Unterhaltungen zu führen? Oder gibt es da Regeln oder Zeichen, die einem sagen, ich sitze zwar hier, heißt aber nicht, dass ich kommunikationsbereitschaftlich hier meine Zeit verbringe. Ich habe leider viel zu wenig Erfahrung an so einer Bar. Das Beispiel von Gisela mahnt ja deutlich zur Zurückhaltung, ganz unabhängig davon, auf wessen Deckel der Verzehr gebont wird.

Mir scheint noch erwähnenswert das Nora Tschirner keinen halben Meter an mir vorbeigegangen ist. Ich bin mit der Nora also quasi per “Du”. Dummerweise tippe ich gerade in diesem himmlischen Moment - völlig belanglos - eine SMS in mein Handy ein, während Nora die weitausladende Wendeltreppe zur kleinen Bühne des Volkstheaters in ihrem weißen Mantel geardezu empor schwebt. So verpasse ich leider die Chance ihr einmal tief in die Augen zu blicken und geradeso meinen Anspruch anzumelden, genau der Richtige zu sein. Verdammtes SMS Getippse! Demjenigen, dem ich die SMS geschickt habe, gehören die Ohren lang gezogen. Die Kürbissuppe war aber lecker.

Dieter Hildebrandt & Roger Willemsen: Die Weltgeschichte der Lüge.

Sonntag, August 26th, 2007

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Was Netzer und Delling für den Fussball-Fan, sind Hildebrandt und Willemsen für den Bühnenliebhaber. 2 Stunden philosophierten die beiden in der Aula der LMU in München über die Weltgeschichte und enttarnten eine Lüge nach der nächsten - und das hoch unterhaltsam. Ich gebe mein Ehrenwort!

Sei es der Irak-Krieg, die Reise Marco Polos nach China oder die Stadt Bielefeld. Alles Lüge! Wer’s nicht glaubt kann ja mal bei Google Earth nachschauen…

Die Tour geht noch weiter. Termine und eine Hörprobe des Hörbuches hier.


Concert for Diana

Sonntag, Juli 1st, 2007

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Ich war ganz dicht dran, als vor zehn Jahren die Trauergemeinde durch die Straßen Londons zog, um Princess Diana beizusetzen. Die Tage dort haben mich damals sehr beeindruckt. Und das Ereignis hat mich nie wirklich losgelassen seitdem; nicht zuletzt ranken sich ja inzwischen eine Vielzahl von Verschwörungstheorien um die Ereignisse von damals. London war etwas sehr Besondere in den Tagen. Eine Stimmung des Friedens und der Trauer. Und das größte Blumenmeer der Welt. Die Engländer haben wirklich eine außergwöhnliche Beziehung zu dieser Frau und ihrem Königshaus. Das habe ich auch später nochmal kennegelernt, als ich in England lebte.

Heute gibt es ein von den Prinzen William & Harry organisiertes Konzert, das an den Tod ihrer Mutter erinnert. Es wird auf RTL übertragen. Wenn Elton John das Konzert eröffnen wird, wird dies sicher wieder etwas Besonderes sein (das gehört einfach zusammen: UK & Elton John). Ich dreh die Kiste mal an.