Archive for the ‘02_München’ Category

Neon trifft Nora Tschirner im Atomic Cafe in München.

Dienstag, Juli 14th, 2009

Planen oder treiben lassen? Einen Tag nach Ihrem Geburtstag trieb es die Keinohrhasen Schauspielerin und MTV-Moderatorin Nora Tschirner jedenfalls ins Münchner Atomic Cafe, wo sie von den Neon Chefredakteuren zu diesem Thema befragend in die Mangel genommen wurde: „Sex ohne Liebe, geht das? Ein Freund, der mit 28 noch bei Muttern wohnt? Wie stolz sind denn die Eltern auf die Karriere? Nora, eine Business-Bitch?“


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Wie auf den Beginn einer Eiskunstlauf-Revue freuend, durften sich all jene fühlen, die einen der raren Sitzplätze im kleinen Münchner Alternative-Club ergattert hatten, um den Antworten zu lauschen, denn: „das dauert heute länger hier…“ Das kündigte die kesse und wortwitzige Berliner Gern-Rednerin gleich mal zu Beginn an. Unumwunden macht Nora allerdings auch gleich deutlich, dass das mit dem Planen so eine Sache ist. Sie verlässt sich lieber auf ihr gutes Bauchgefühl. In jedem Fall seien aber schon schulpflichtige Kinder unterwegs – im Bus aus Malawi.

Nach soviel anstrengender Fragerei ist es eine prima Idee von Nora doch mal die Sitzplätze tauschen und die ausharrend stehende Menge sitzen zu lassen. Während die meisten noch Mallorcatechnisch argumentieren („Ich bin aber schon seit 8 Uhr hier…“), geben andere tatsächlich Sitzmöbel frei. Frauen und Kinder zuerst, hat jetzt die Spätschicht die Möglichkeit des Sitz-Lauschens. Offen allerdings bleibt die Frage, ob Fräulein Tschirner sich voerst noch weiter bauchfühlend durch das Leben treiben lässt oder schon plant einmal ein Buch über das Leben zu schreiben. „So, dann ham wa’s ja, Aus die Maus“ und ab geht’s durch den Glitzervorhang. Einfach treiben lassen. Ungeplant.

Wo Straßen keine Namen mehr tragen.

Sonntag, Juli 12th, 2009

Auf 2.600 Meter wird es dünner, mit der Luft. Rote Blutkörperchen umschmeicheln hier die Blutbahnen. Jetzt ist Kurzatmigkeit - in union mit üppigem rotem Blutanteil - häufiges Resümee aphrodisierenden Wirkens. Flieg nicht so hoch mein kleiner Freund, denke ich aber und greife lieber sitzend nach dem Gipfel.

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I wanna run, I want to hide
I wanna tear down the walls
That hold me inside.
I wanna reach out
And touch the flame
Where the streets have no name.

The city’s a flood, and our love turns to rust.
We’re beaten and blown by the wind
Trampled in dust.
I’ll show you a place
High on a desert plain
Where the streets have no name
Where the streets have no name
Where the streets have no name.

O2 World on Tour: Die Sportfreunde Stiller unplugged.

Sonntag, Mai 17th, 2009



Auch an einem Tag, an dem Bayern gegen den Aufsteiger Hoffenheim die Meisterschaft verspielt, muss ein Rockstar auf die Bühne. Harter Bühnenalltag für Sportfreund Peter. Doch die Sportfreunde Stiller spielten heute leichtfüßig in der O2 World in München. Unplugged. Im sitzen. Und mit akustischen Instrumenten, wie ich einem überraschenden Fan-Kommentar entnahm. Die Sportis spielten neben Klassikern einen neuen Unplugged-Hit ihres Unplugged Konzerts in New York - das am Sonntag auch auf MTV zu sehen ist - Rock’N'Roll Queen von The Subways und Udo Jürgens’ Ich war noch niemals in New York. Das Konzert machte Spaß, weil die Sportis im ungewöhnlichen Unplugged-Format überzeugten und der Gig an längst vergangene Zeiten kleiner Clubtouren erinnerte, bei denen lauschende Musik-Herzen höher schlagen. Small is the new big.

Biergarten-Geflüster.

Freitag, Mai 8th, 2009

Ein Mann, sitzend und wartend an einem Tisch im Biergarten.
Eine ihm bekannte Frau tritt auf. Offenbar unvereinbart nachterminlich.

Mann (verständnis-resistent): Wo warst Du? Warum kommst Du erst jetzt?
Frau (rehabilitierend): Ich habe nach dem Weg gesucht!
Mann (bass erstaunt): Hast Du den denn nicht mit Google ausgedruckt?
Frau (unverzagt): Doch. Diese Wegbeschreibung. Die hab ich ausgedruckt. Da schreiben die - en detail - wie man von A nach B kommt.
Mann (nervös): Und, was schreiben die?
Frau (selbstgewiss): Da stand, ich solle nach rechts gehen.
Mann (gebannt): Und? Bist rechts abgebogen?
Frau (geknickt): Ich bin nach links gegangen.
Mann (kapitulierend): Pfff.

Schnelldurchlauf - Die Woche.

Samstag, April 25th, 2009

Frauen tragen T-Shirts mit Front-Aufdruck: Jackpot. Wie herrlich. Und wie wahr. +++ Kerner nicht mehr beim ZDF. Gößter Verlust seit DTH (Dieter Thomas Heck). Kein K&K mehr? (Kerner&Kahn) +++ Klinsi verliert. Nicht neu. Nur: Wie lange noch, bis der FCB ruiniert ist?

Kohlfahrt in Bavarien.

Samstag, Februar 14th, 2009

Nicht immer nur Schweinsbraten, Haxe und Knödel! Bavarien ist um eine dolle Attraktion reicher und hat in München seine erste echte Kohlfahrt gesehen. Bei glänzenden äußeren Kohlfahrt-Reise-Bedigungen hatten wir uns ein wärmendes Kohlessen mehr als redlich verdient, u.a. durch einen engagiert geführten Schneeballzielwurf-Wettstreit. Zugegeben, den hatten einst die Kohlfahrt-Gründerväter soo nicht vorgesehen. Wie ich höre, wird auf norddeutschen Feldern allerdings just und neuerlich frischer Grünkohlsamen gesät.

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Variete trifft Tango.

Sonntag, Januar 18th, 2009

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Seit dieser Woche weiß ich: Ich bin für das Tango tanzen bestimmt. Mich beeindruckt, wie in einer tangotanzenden Zweckgemeinschaft, der Mann scheinbar mühelos unbeteiligt seine Partnerin die ganze Arbeit auf dem Parkett machen lässt. Das gefällt mir. Das ist ein bischen wie mit der Tour de France und den Bergziegen: Dort ziehen die Bergspezialisten Ihren Kapitän 5000 oder so Kilometer den Berg hinauf und am Ende fährt der Captain als erster durchs Ziel. Nun muss ich zugeben, dass meine Tangoerfahrung - jetzt mal vom Parkett aus betrachtet - marginal ist. Manche sagen man könne das vernachlässigen. Seitdem ich diese Woche allerdings bei der tollen Show “Variete trifft Tango” im GOP einigen Herrschaften bei der Ausübung dieses Tänzchens mal über die Schulter schauen durfte, ist der Fall für mich völlig klar. Denn gelernt habe ich auch: Tango ist der vertikale Ausdruck eines horizontalen Verlangens! Wo sind denn jetzt verflixt nochmal meine rahmengenähten Tangoschuhe?!

Im Jahr des Mettbrötchens

Mittwoch, Dezember 31st, 2008

Nur mit einem Mettbrötchen versehen, mache ich mich für einen finalen Winterspaziergang in den Englischen Garten auf. Natürlich trage ich auch einen Wintermantel und Stiefeletten. Das alles, um am Chinesischen Turm – el chino, wie die Spanier sagen – im Verlaufe noch schnell das vergangene Jahr mit einem Glühwein runterzuspülen. Dabei hatte ich schon zuvor auf der Rückfahrt mit der Deutschen Bundesbahn zwischen Bremen und München eine interessante Ansage gehört: „Ein Glas frisch gezapftes Mineralwasser, im Bistro heute nur einen Euro Neunzig.“ Das Angebot war allerdings mit einer gewissen Einschränkung behaftet. In Wagen 27 büßte es seine Gültigkeit wegen einer defekten Zapfanlage ein. Wie schade. Ob es dort stattdessen ungezapftes Mineralwasser gab?

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So kurz vor dem Jahreswechsel scheinen die Leute nicht nur mit Zapfanlagen, sondern auch in erheblichem Umfange Probleme mit Ihren Uhren zu haben. Jedenfalls stand ich heute beim Uhrenservice der Galeria Kaufhof in einer mindestens – ach was sage ich – doppelt so langen Schlange, wie man es von Samstagsausflügen zu H&M und Ikea kennt. Schnell noch mal Energie tanken, denken viele. Wäre doch auch zu schade, wenn es kurz vor dem Höhepunkt zum Stillstand kommt und das Silvester-Pikkolöchen geschlossen bleibt.

Dann überraschte mich heute noch diese Internetseite, auf der ich mich für einen 10 Kilometer Volkslauf anzumelden versuchte: „Kunden, die sich für diesen Lauf angemeldet haben, haben auch folgende Läufe gebucht“ stand da. Was soll das denn? Kündigt mir das etwa an, dass ich alle Läufer, die ich schon beim ersten Lauf an mir vorbeiziehen lassen muss, vier Wochen später beim nächsten Mal wieder sehen werde? Nein Danke. Dieses Vergnügen bereite ich diesen übermotivierten Damen und Herren Hobby-Volkslaufläufern nicht. Ich bin in vielen Bereichen mit einer leichten Tendenz zum Selbstzerstörerischen verwöhnt – was sich auch dieses Jahr wieder an den vielzähligen Besuchen von Bayern Heimspielen ablesen läßt – aber DAS muss ich dann ja doch nicht auf mich nehmen.

Nicht ganz uneigennützig allerdings nutze ich diese wertvolle Information quasi im Vorbeilaufen für neue Bekanntschaften, indem ich zu meiner hübschen und mit diesem unerhört lasziven Laufstil ausgestatteten Mitläuferin nebenan sage: „Sie haben doch auch diesen Lauf gebucht, dann gehören Sie sicher auch zu den 70 Prozent, die den Wallberglauf gebucht haben.“ „Ja“, sagt meine zukünftige Sexpartnerin. Und ich kann ihr nur noch ins Ohr flüstern: „Dann sehen wir uns ja schon in vier Wochen wieder. Wie schön! Mein Herz rast ja. Fühlen Sie mal.“ Und dann frage ich noch: „Haben Sie eigentlich Allergien?!“

Mit Kerosin im Blut

Mittwoch, Oktober 1st, 2008

Ich gehe zum Reisebüro an der Ecke, denn ich will ja trotz Wiesn auch noch verreisen. Mit dem Flugzeug. Wie toll das sein muss, verrät Air Berlin neuerdings ja jedem, der es wissen will, mit einem tollen Warteschleifenservice.

„Habt ihr denn noch ein Plätzchen am Strand frei?“ eröffne ich lächelnd und finde, das ist ein brauchbares Angebot für einen Gesprächseinstieg in einem Reisebüro. Schließlich kenne ich die Last-Minute Frau hinter dem Schalter bislang ja gar nicht. Es gibt ja so schreckliche erste Sätze. „Kalt geworden heute, nech?“ ist so einer. Die Last-Minute-Frau tippert aber in ihre Tastatur schon irgendwas ein, was ich nicht sehen kann und ermahnt mich synchron, dass ich spät dran sei. Das allerdings macht niemand so sexy wie sie. “Danke, dass weiß ich auch. Ich dachte, hier sei man auf spätes Reisen spezialisiert”, erwidere ich. Da weiß Sie dann aber auch schon keine Antwort mehr drauf. Und das finde ich dann irgendwie auch ein bischen bescheuert. Und im Übrigen komme ich mir vor wie bei einer Paßkontrolle beim Grenzübertritt zur DDR: “Dann steigen Sie doch bitte mal aus und machen schon mal den Kofferraum auf. Das wollen wir uns doch mal genauer anschauen, wenn Sie nichts einzuwenden haben.”

Wohin es denn gehen solle, fragt die Kecke und bedirndelte noch. Dass sei ja wohl das Mindeste, was ich mir im Vorfeld mal durch den Kopf hätte gehen lassen können und überhaupt. Nun, unter Beratung verstehe ich aber auch was anderes. Möglicherweise lenken mich gewisse Dinge ab, die mit dem Schnittmuster des Dirndls zusammenhängen. Paarweise lenken diese Dinge mich ab. Da kann man nicht so schwere Fragen stellen, die selbst im Geographie-Abi Schwierigkeiten machen würden, finde ich. Ich will ja eigentlich nur liegen. Am Strand. Mir fällt jedenfalls nichts besseres ein als „irgendwas mit Strand“ zu sagen und verweise auf meinen Gesprächseinstieg. Mit Katalogen für Fernreisen “Saison 2009″ verlasse ich dann das Büro des Verreisespezialisten. Ich werde wohl das WanderWunder Rheinland Pfalz mal genauer unter die Lupe nehmen.

Zeltbelegungsquote: 100% - O’zapft is!

Samstag, September 20th, 2008

Mit nur 2 Schlägen o’zapfte OB-Ude heuer. Rekord eingestellt!

Das wird Landesvater Beckstein freuen, der ja so schneller an die erste seiner 2 Maß kommt, bevor er mit seinem Auto wieder Heim fährt.

Auf geht’s pack ma’s - bis in 2 Wochen, dann wieder an dieser Stelle!