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Variete trifft Tango.

Sonntag, Januar 18th, 2009

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Seit dieser Woche weiß ich: Ich bin für das Tango tanzen bestimmt. Mich beeindruckt, wie in einer tangotanzenden Zweckgemeinschaft, der Mann scheinbar mühelos unbeteiligt seine Partnerin die ganze Arbeit auf dem Parkett machen lässt. Das gefällt mir. Das ist ein bischen wie mit der Tour de France und den Bergziegen: Dort ziehen die Bergspezialisten Ihren Kapitän 5000 oder so Kilometer den Berg hinauf und am Ende fährt der Captain als erster durchs Ziel. Nun muss ich zugeben, dass meine Tangoerfahrung - jetzt mal vom Parkett aus betrachtet - marginal ist. Manche sagen man könne das vernachlässigen. Seitdem ich diese Woche allerdings bei der tollen Show “Variete trifft Tango” im GOP einigen Herrschaften bei der Ausübung dieses Tänzchens mal über die Schulter schauen durfte, ist der Fall für mich völlig klar. Denn gelernt habe ich auch: Tango ist der vertikale Ausdruck eines horizontalen Verlangens! Wo sind denn jetzt verflixt nochmal meine rahmengenähten Tangoschuhe?!

Ein Glas Tee zum Glücklichsein.

Sonntag, Januar 11th, 2009

Mir war irgendwie nach einem Glas Tee. Nicht nur aus einer Laune heraus. Nein. Erschöpft, von einer ausgiebigen Winterwanderung fragte mein müder Körper einen Ausgleich nach. Was gibt es Schöneres, als in einem solchen Moment in der Lage zu sein, etwas zurückgeben zu können. Ein wärmendes Warmgetränk. Zum Verwöhnen. Soviel Emotionalität, Verständnis und Intuition hat bayerische Wirtshaus-Bedienungen doch von jeher ausgezeichnet!

„Was für ein Tee darf es denn sein, der Herr?“ fragte mich die Frau, die ein bischen aussah wie Lia Wöhr im Blauen Bock von Heinz Schenk. Graues, geföhntes Haar, dreiviertel Puffärmel.

 


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Da es keine Karte gab, die darüber aufklärte, über welche erlesenen Teewaren wir uns austauschten, stellte ich eine geschickte Gegenfrage. „Was steht denn zur Auswahl?“ fragte ich Christa. Diesen Namen verriet mir die Hirschgeweihbrosche, die an Ihrer Bluse befestigt war. Achtung Auswärtige: Ein Hirschgeweih hat im Kontext: Bayerisches Voralpenland - Frau nix mit der Region um Steiß und Hintern zu tun.

„Schwarzer-, Pfefferminz-, Hagebutten-, Früchtetee.“

Pause.

Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Pause ein rhetorischer Anlauf für Mehr war. Das da noch was kommen würde. Sollte. Es war schließlich kein abschließendes „und“ gefallen. Der große Klopper konnte also noch kommen. Alle Chancen standen offen. Es folgte: Mehr Pause. Mehr Pause wagen, ging mir durch den Kopf.

Um Gewissheit über die Situation zu bekommen, entschloss ich mich mit einer hartnäckigen Anschlussfrage Christas Geduld auf die Probe zu stellen:
„Ist das alles?“
„Ja.“

Knapp, unzweideutig, bayrisch. Komisch, denke ich außerdem. Denn die Werbung informiert mich in regelmäßigen Abständen, dass es heutzutage Tees gibt, die Bedürfende in allerhand dolle Zustände versetzen: Fitness, Wellness, Glück, Wohlbefinden für Geist und Körper. Wie man hört, finden heute Beutel mit Pflanzenresten den ganzen langen Weg aus Afrika zu uns. Von Pfefferminze, Hagebutten und Früchten ist da eigentlich nie die Rede. Warum auch? Wer sagt schon zu sich: „Ach, was wäre ich jetzt gern ne Hagebutte! Ich fühl mich heute auch so wenig pfefferminzig, so fruchtlos.“

Ich verstand das „Ja“ nur zu gut. Schweinsbraten, helles Bier und Wandergäste aus Nordrhein-Westfalen – das sind keine archetypischen Synonyme für Fitness oder Wellness. Auch Glück sowie Wohl für Geist und Körper zählen wohl nicht zum engeren Kreis. Wenn das Herr Teekanne wüsste. Besser nicht. Denn, wie bitte schmeckt Rotbuschtee mit Schweinsbratenaroma? Das macht doch nicht glücklich! Viel lieber greife ich da zu einem schönen Hagebuttentee – aus garantiert direkter Jugendherbergsabfüllung. Pures Glück!

Dann brachte mir Christa noch die Rechnung. „Vielen Dank für Ihren Besuch. Montags Ruhetag.“ stand drauf. Dabei hätte ich am nächsten Montag zu gern ein Glas Tee getrunken.

Im Jahr des Mettbrötchens

Mittwoch, Dezember 31st, 2008

Nur mit einem Mettbrötchen versehen, mache ich mich für einen finalen Winterspaziergang in den Englischen Garten auf. Natürlich trage ich auch einen Wintermantel und Stiefeletten. Das alles, um am Chinesischen Turm – el chino, wie die Spanier sagen – im Verlaufe noch schnell das vergangene Jahr mit einem Glühwein runterzuspülen. Dabei hatte ich schon zuvor auf der Rückfahrt mit der Deutschen Bundesbahn zwischen Bremen und München eine interessante Ansage gehört: „Ein Glas frisch gezapftes Mineralwasser, im Bistro heute nur einen Euro Neunzig.“ Das Angebot war allerdings mit einer gewissen Einschränkung behaftet. In Wagen 27 büßte es seine Gültigkeit wegen einer defekten Zapfanlage ein. Wie schade. Ob es dort stattdessen ungezapftes Mineralwasser gab?

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So kurz vor dem Jahreswechsel scheinen die Leute nicht nur mit Zapfanlagen, sondern auch in erheblichem Umfange Probleme mit Ihren Uhren zu haben. Jedenfalls stand ich heute beim Uhrenservice der Galeria Kaufhof in einer mindestens – ach was sage ich – doppelt so langen Schlange, wie man es von Samstagsausflügen zu H&M und Ikea kennt. Schnell noch mal Energie tanken, denken viele. Wäre doch auch zu schade, wenn es kurz vor dem Höhepunkt zum Stillstand kommt und das Silvester-Pikkolöchen geschlossen bleibt.

Dann überraschte mich heute noch diese Internetseite, auf der ich mich für einen 10 Kilometer Volkslauf anzumelden versuchte: „Kunden, die sich für diesen Lauf angemeldet haben, haben auch folgende Läufe gebucht“ stand da. Was soll das denn? Kündigt mir das etwa an, dass ich alle Läufer, die ich schon beim ersten Lauf an mir vorbeiziehen lassen muss, vier Wochen später beim nächsten Mal wieder sehen werde? Nein Danke. Dieses Vergnügen bereite ich diesen übermotivierten Damen und Herren Hobby-Volkslaufläufern nicht. Ich bin in vielen Bereichen mit einer leichten Tendenz zum Selbstzerstörerischen verwöhnt – was sich auch dieses Jahr wieder an den vielzähligen Besuchen von Bayern Heimspielen ablesen läßt – aber DAS muss ich dann ja doch nicht auf mich nehmen.

Nicht ganz uneigennützig allerdings nutze ich diese wertvolle Information quasi im Vorbeilaufen für neue Bekanntschaften, indem ich zu meiner hübschen und mit diesem unerhört lasziven Laufstil ausgestatteten Mitläuferin nebenan sage: „Sie haben doch auch diesen Lauf gebucht, dann gehören Sie sicher auch zu den 70 Prozent, die den Wallberglauf gebucht haben.“ „Ja“, sagt meine zukünftige Sexpartnerin. Und ich kann ihr nur noch ins Ohr flüstern: „Dann sehen wir uns ja schon in vier Wochen wieder. Wie schön! Mein Herz rast ja. Fühlen Sie mal.“ Und dann frage ich noch: „Haben Sie eigentlich Allergien?!“

Mit Kerosin im Blut

Mittwoch, Oktober 1st, 2008

Ich gehe zum Reisebüro an der Ecke, denn ich will ja trotz Wiesn auch noch verreisen. Mit dem Flugzeug. Wie toll das sein muss, verrät Air Berlin neuerdings ja jedem, der es wissen will, mit einem tollen Warteschleifenservice.

„Habt ihr denn noch ein Plätzchen am Strand frei?“ eröffne ich lächelnd und finde, das ist ein brauchbares Angebot für einen Gesprächseinstieg in einem Reisebüro. Schließlich kenne ich die Last-Minute Frau hinter dem Schalter bislang ja gar nicht. Es gibt ja so schreckliche erste Sätze. „Kalt geworden heute, nech?“ ist so einer. Die Last-Minute-Frau tippert aber in ihre Tastatur schon irgendwas ein, was ich nicht sehen kann und ermahnt mich synchron, dass ich spät dran sei. Das allerdings macht niemand so sexy wie sie. “Danke, dass weiß ich auch. Ich dachte, hier sei man auf spätes Reisen spezialisiert”, erwidere ich. Da weiß Sie dann aber auch schon keine Antwort mehr drauf. Und das finde ich dann irgendwie auch ein bischen bescheuert. Und im Übrigen komme ich mir vor wie bei einer Paßkontrolle beim Grenzübertritt zur DDR: “Dann steigen Sie doch bitte mal aus und machen schon mal den Kofferraum auf. Das wollen wir uns doch mal genauer anschauen, wenn Sie nichts einzuwenden haben.”

Wohin es denn gehen solle, fragt die Kecke und bedirndelte noch. Dass sei ja wohl das Mindeste, was ich mir im Vorfeld mal durch den Kopf hätte gehen lassen können und überhaupt. Nun, unter Beratung verstehe ich aber auch was anderes. Möglicherweise lenken mich gewisse Dinge ab, die mit dem Schnittmuster des Dirndls zusammenhängen. Paarweise lenken diese Dinge mich ab. Da kann man nicht so schwere Fragen stellen, die selbst im Geographie-Abi Schwierigkeiten machen würden, finde ich. Ich will ja eigentlich nur liegen. Am Strand. Mir fällt jedenfalls nichts besseres ein als „irgendwas mit Strand“ zu sagen und verweise auf meinen Gesprächseinstieg. Mit Katalogen für Fernreisen “Saison 2009″ verlasse ich dann das Büro des Verreisespezialisten. Ich werde wohl das WanderWunder Rheinland Pfalz mal genauer unter die Lupe nehmen.

Zeltbelegungsquote: 100% - O’zapft is!

Samstag, September 20th, 2008

Mit nur 2 Schlägen o’zapfte OB-Ude heuer. Rekord eingestellt!

Das wird Landesvater Beckstein freuen, der ja so schneller an die erste seiner 2 Maß kommt, bevor er mit seinem Auto wieder Heim fährt.

Auf geht’s pack ma’s - bis in 2 Wochen, dann wieder an dieser Stelle!

Der Titan ist wieder da!

Mittwoch, September 10th, 2008

Oliver Kahn ist jetzt Jürgen Klopp. Bei Kerner.

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Kerner: Oliver, was sagen Sie: Miro Klose: 3 Tore…
Oli: Ja gut, das ist typisch Stürmer. Wenn Du ein Tor machst, dann löst sich alles, dann gelingt Dir alles, dann machst Du auch zwei, dann machst Du drei Tore, da bist Du wie befreit, da willst Du auch das Tor machen, es erzwingen.

Freibad-Toni am Starnberger See.

Sonntag, August 31st, 2008

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Es duftet nach Sonnencreme, in der Arena auf Schalke. Wie ein Badeurlauber liegt Freibad-Toni (Ailton) vor der Sinalco-Werbebande. Entspannt, mit der Seelenruhe eines Gelsenkirchener Sommertages eins, alle Vorteile dieser Positionierung vollumfänglich auskostend und genießend. Allein ein türkisches Dampfbad mit nachfolgender Thaimassage hätte ein solches Bild grenzenloser Entspanntheit noch bunter wirken lassen können. Das war 2005.

Sehr viel länger ist es her, dass ich das letzte Mal im Freibad lag. Inspiriert von Freibad-Toni also, mache ich mich auf zum wundervollen Starnberger See, der Perle der Bayerischen Seenlandschaft, um meinem großen Vorbild in Sachen Freibadkultur nachzueifern und es mir über das Wochenende ein bischen bequem einzurichten.

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Wer sich mit der S6 nach Starnberg aufmacht, fragt sich zunächst, ob er nicht versehentlich im falschen Zugteil eingestiegen ist. Ein kurzer prüfender Blick ans Wagenäußere, bevor sich die Türen piepend schließen. Nein - Starnberg steht da geschrieben, nicht „Butterfahrt“. Dennoch: Weiße, beige und khakifarbene Leinenstoffe bestimmen das Bild. Landkarten werden während der Fahrt gemeinsam studiert. Wenn Sie sagt, die Haltestelle ist nicht mehr drauf, schaut Er lieber noch einmal selbst nach. Fragen, die gestellt werden müssen, werden gestellt: Hast Du die Badezimmertür aufgelassen? Sind die Fahrkarten gestempelt?

Das Freibad ist ein Mikrokosmos, dem man mikroskopisch auf die Schnelle gar nicht vollständig gerecht werden kann.

Eindrücke: Wie eine Wundertüte sind vakant-benachtbarte Liegenschaften auf der dicht besetzten Liegewiese zu bewerten. Man weiß nie, welcher Überraschungsgast in Kürze Anwartschaft auf den Nachbarsplatz erheben wird - und ob man diese Gesellschaft genießen wird können. “Margot, laß doch den Wurstsalat im Schatten.” Dieser, erklärt Papa einer augenblicklich orientierungslosen Margot, stehe nämlich “genau auf Achse”. Verstehe! Daher die peinlich genauen, 60-minütigen Ausrichtarbeiten am Sonnenschirm direkt nach Ankunft. Beim Essen im Freibad frage ich mich immer: Wer so alles Pommes ißt? Beim Schwimmen trägt der Starnberger Brille. Sonnenbrille. Und beim Steckenbleiben auf der Kinderrutsche wird mir bewußt, wie schwer es dicke Kinder haben, die Pommes essen. Hoch und heilig verspreche ich dem Bademeister, nie wieder Witze über dicke Kinder in Betracht zu ziehen. Jener hatte mich ja schon freundlich über eine Lautsprecheransage bekannt gemacht: „Kein Stau aufe Rutsche, daa-haa!!“

Freibad-Toni müsste man sein. Dann kann man auch am Starnberger See liegen wo man will.

Beatsteaks. Kanonen auf Spatzen.

Dienstag, August 26th, 2008

Es war 1990, als ich auf einem Hosen Konzert in der ersten Reihe verweilte. Für 90 Sekunden. (Holger kann diese handgestoppte Zeit bestätigen!)



Bereits nach neunzig Sekunden hatten die Berliner Beatsteaks heute das interessierte Saalpublikum einmal komplett von vorn nach hinten durchgewirbelt: “Hit, after Hit, after Hit. Für einen Dienstag Abend gaar nicht schlecht. Morgen spielen wa in Köln - also bleibt dran!” Das sind mal Ansagen, die die Muffathalle braucht.

Wer dann noch zwischendurch Faith No More’s “Easy” spielt hat natürlich schon mal zwei gut auf meinem Deckel. Diese fantastischen Klänge haben sich die Beatsteaks wohl auf der 97er FNM-Tour, die sie seinerzeit supportet haben, abgeschaut. Klingt immer noch wie Musik in meinen Ohren (?! Hä?). Das der einzelne Besucher bei so viel Aufregung schon mal das Gefühl für die Zeit verliert, ist nur allzu menschlich: “Die spielen schon über 3 Stunden! Total geil!” Da war es gerade 22 Uhr 15 - und die Herren Punkrocker hatten die Bühne an diesem Abend erstmals um 20 Uhr 55 erklommen - ohgottogott! Aber ich will hier nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen.

Wer sich jetzt fragt: Muß ich denn da hingehen? Über 2 Stunden Livemusik, von ungepflegten Punkern vorgetragen - wie schrecklich! Dem sei mitgeteilt: Keine Sorge, auch morgen läuft wieder Mr. Big mit “To be with you” in Ihrem Radio. (Ein “Hit”, wo die Leute immer wieder unheimlich gern hören, wie mir erst kürzlich wieder ein Radiomoderator versicherte. Ehrlich!)

Nee, dit war mal ne richtig schöne Party. Dit koof ick Euch ab!

Schnelldurchlauf - Die Woche.

Samstag, August 23rd, 2008

Gefährdete, zart- und schnellschmelzende Tafel Milka-Daim vor Ablauf des MHDs bewahrt. Unschlüssig indessen, ob ich mich für die rückseitig beworbene Kuh-munity anmelde +++ BILD: Boris heiratet. Blond! Frau Effenberg? Strunz? War im hastigen Vorbeilaufen nicht auszumachen. +++ Paradisischer Tag. Der beste des Sommers. Bislang. Daher wonnesam genossen. 13 Grad, nur nachmittags dichte Wolken mit schauerartig verstärktem Regen - anhaltend und ergiebig - später auch teils kräftigen Gewittergüssen, dazu schwacher bis mäßiger Südwestwind. +++ Ballack sagt, der deutsche Fußball habe den Anschluss verpasst und kickt - wohlerwogen - bei diesem Länderspiel nicht mit. Wird van Bommel jetzt auch Capitano?

Gespräche auf dem Fußgängerweg.

Samstag, August 16th, 2008

Frau: Servus!
Mann: I grüß Ihrana!
Frau: Mei, jetzt sans im Urlaub. Die Männer.
Mann: A ja?!
Frau: Ja freilich. Im Urlaub sans. Die Männer. Sieben Männer sans. Mit sieben Männer sans fort. Des müssens Ihrana a moal vorstelle.
Mann: Ja.
Frau: San nach Kroa-Tien g’fahren. Alle z’sammen. Aber a tollen Strand hams da. Mei des san tolle Strände. In Kroa-Tien. Die san toll, san die.
Mann: Ah ja.
Frau: De Wagen hams voll gepackert, als wenns für a Monat fort wären. Des müssens sich a moal vorstellen. San ja nur 10 Toag.
Mann: Ja?
Frau: Und jetzt kommts beschte! Raten’s a moal wer direkt neben an Urlaub macht? Na ratens halt a moal. Da kommen Sie nie drauf net. Na? I verrats Ihrana. Der Till Schweiger! Der wohnt direkt nebean.
Mann: –.
Frau: Ja freilich, wenn ichs doch sag, mit derner ganzen Kinder ist der da. Der Till Schweiger. Dem g’fällst ganz toll dorten. Des hata mir g’sagt.
Mann: –.
Frau: Na i wünsch Ihrana was. Pfürti, ge?!
Mann: Servus.