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KYLIEX2008 in München

So etwas kannte man normal nur noch von Rudi Carell, Hans Rosenthal oder Wim Thölke. Den großen alten Shomastern, die einen Abend lang unterhielten nach Hape Kerkelings altem Motto: “Mein Leben ist die Show, das war schon immer so”.

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Um es vorweg zu nehmen: Wie häufig Frau Minogue - der Spatz aus Melbourne, die zarte Stimme mit dem goldenen Mikro aus Down Under - im Verlauf der Show ihr Exterieur wechselte habe ich nach dem 8. Kleiderumzug nicht mehr mitgezählt, so beeindruckte mich derart behend-beherzte Kostümwechselei. Ich komme mir im nachhinein sogar ein wenig schäbig vor, hier im Vorfeld meine Hilfe angeboten zu haben.


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Nach etwa 45 Minuten geschah dann etwas, was mir bis dato nur vom Fußball bekannt war: Eine Halbzeitpause, die Zeit zum Bier holen eröffnete. Wie angenehm. Nach 15 Minuten ging es dann weiter. Und so kam es, dass Kylie Minogue ein Showprogramm der Extraklasse auf die als Lichtteppich arrangierte Bühne zauberte. Eine Mischung aus MDR-Fernsehballet, Phantom der Oper und Grand-Prix-Endausscheidung in der Folge.

Der Grand-Prix-Teil - da muß man ehrlich sein - ist mehr aus dem Publikum abgeleitet. Da hat man auch schon mal kreischende Herren beobachten können, die bei Outfit Nummer 8 der Showdiva spontan schier aus dem Häuschen gerieten: “Das Kleid, ummmm, das Kleid, siehst Du dieses Kleid - ist das nicht ein Trauuum von einem Kleid?!” Ach, ist doch alles nur Show! Dieses ganze Tingeltangel. Sollen die doch machen.

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