Archive for the ‘10_Sonstiges’ Category

Biergarten-Geflüster.

Freitag, Mai 8th, 2009

Ein Mann, sitzend und wartend an einem Tisch im Biergarten.
Eine ihm bekannte Frau tritt auf. Offenbar unvereinbart nachterminlich.

Mann (verständnis-resistent): Wo warst Du? Warum kommst Du erst jetzt?
Frau (rehabilitierend): Ich habe nach dem Weg gesucht!
Mann (bass erstaunt): Hast Du den denn nicht mit Google ausgedruckt?
Frau (unverzagt): Doch. Diese Wegbeschreibung. Die hab ich ausgedruckt. Da schreiben die - en detail - wie man von A nach B kommt.
Mann (nervös): Und, was schreiben die?
Frau (selbstgewiss): Da stand, ich solle nach rechts gehen.
Mann (gebannt): Und? Bist rechts abgebogen?
Frau (geknickt): Ich bin nach links gegangen.
Mann (kapitulierend): Pfff.

Schnelldurchlauf - Die Woche.

Samstag, April 25th, 2009

Frauen tragen T-Shirts mit Front-Aufdruck: Jackpot. Wie herrlich. Und wie wahr. +++ Kerner nicht mehr beim ZDF. Gößter Verlust seit DTH (Dieter Thomas Heck). Kein K&K mehr? (Kerner&Kahn) +++ Klinsi verliert. Nicht neu. Nur: Wie lange noch, bis der FCB ruiniert ist?

Der Tag, an dem ich Louis de Funes traf.

Samstag, April 25th, 2009

Der Frühling ist toll. Wenn man nicht Single ist, oder heuverschnupft. Dann schlendert es sich sagenhaft am Schliersee, sagt man dem Ski-Wasi Servus, füttert Enten endlos und freut sich über fantastische Franzosen.

Eine Bank weiter sitzt dieser kleine Franzose, der ausschaut wie Louis de Funes und er verrät mir doch glatt das geheime Rezept für sein mitgebrachtes Baguette. Muskatnuss müsse rein, meint er. Das sei das ganze Geheimnis. Nein! Doch! Ohh!
Hier das Rezept:

Was er denn mit dem teigigen Mitbringsel aus der Heimat wolle, will ich von ihm wissen. Bavarien sei kein unbeschriebenes Blatt, wenn es zum Thema Brot komme, lasse ich beiläufig mein Wissen um bavarische Traditionen einfließen. „Enten füttern“, antwortet mir der findige Franzose. Und schon verköstigt er mit seiner Baguettestange das heraneilende Vogelvieh. Das hat wohl lange keine so leckeren Teigwaren französischer Machart mehr verspeist. Ob es allerdings zum Fütterungsritual gehört, dass die Ente eine Eskimorolle macht und längerfristig mit dem Unterteil zuoberst im Stand-By Modus verharrt, vermag ich nicht zu beantworten. Es ist in jedem Fall eine Reaktion auf den heranfliegenden Franzosenlaib. Sauberer Treffer am Kopf. Den Franzosen kann ich dazu nicht mehr befragen: Als ich zum Ufer schaue ist dieser bereits verschwunden.Er weiß, warum.

„Wieso schwimmt denn diese Ente dort falsch herum??“, befragt mich ein bild-investigativer Pensionär von der Seite und deutet mit seinem Stock Richtung See. „Und warum schwimmt da eine Brotstange auf dem See?! Sie haben doch wohl nicht …?“ „Nein, hab ich nicht. Louis de Funes allerdings…“

In diesem Moment gesellt sich zu dem Pensionär auch wieder Wiltrud, die gemütliche Singlefrau auch Werne, die ich schon auf der Hinfahrt im Zug getroffen hatte. Dort fragte sie mich, ob das mein Zwillings-Kinderwagen sei, der da doch bedenklich unvorschriftsmäßig im Gang stehe. Ihr Fahrrad müsse ja auch noch irgendwo Platz finden. „Nein, das ist nicht mein Kinderwagen. Aber ich halte gern Ihr Fahrrad fest, solange wie Sie die Zwillinge der Mutter auf dem Arm halten, damit die Zwillings-Mutter den Kinderwagen um- und Sie Ihr Rad vorschriftsmäßig einparken können.“

„Na soll ich mal Ihren Rucksack halten, während Sie bei der Ente Mund-zu-Mund-Beatmung machen?“ fragt mich jetzt Wiltrud triumphierend. Sehr witzig. Wenn ich das nächste Mal zum Schliersee fahre dann nicht zum Schlendern am See sondern ausschließlich zum Wandern in den Bergen. Wo steht eigentlich das Schild „Füttern verboten“? Da sind doch neulich Oliver Kahn Schilder aussortiert worden.

Kohlfahrt in Bavarien.

Samstag, Februar 14th, 2009

Nicht immer nur Schweinsbraten, Haxe und Knödel! Bavarien ist um eine dolle Attraktion reicher und hat in München seine erste echte Kohlfahrt gesehen. Bei glänzenden äußeren Kohlfahrt-Reise-Bedigungen hatten wir uns ein wärmendes Kohlessen mehr als redlich verdient, u.a. durch einen engagiert geführten Schneeballzielwurf-Wettstreit. Zugegeben, den hatten einst die Kohlfahrt-Gründerväter soo nicht vorgesehen. Wie ich höre, wird auf norddeutschen Feldern allerdings just und neuerlich frischer Grünkohlsamen gesät.

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Ostermarsch 2008.

Dienstag, März 25th, 2008

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Es hängt ja alles irgendwie zusammen. Die Ostertage kommen da zurecht um diese frühe Zeit des Jahres daher, um über alles nachzudenken. Und darüber, wie es denn zusammenhängt. Mir fiel beispielsweise ein interessantes Weinlexikon mit dem Untertitel “Für Anfänger und Liebhaber” in die Hände. Nun stellt sich die Frage: Was soll man über ein Weinlexikon denken, in dem an 12. Position der Eintrag “Afghanistan” zu finden ist?

Die Deutsche Bahn fährt zwar nicht nach Afghanistan, aber transportiert mal wieder über die Ostertage hoch entspannte und unterhaltsame Osterreisende. Für diese hat sich der sympathische Reiseanbieter mit Herz folgende tolle Aktion ausgedacht: An Board wird im allseits beliebten Boradrestaurant ab sofort nach dem Rezept von Sterneköchen gekocht. Wenn ich es richtig verstanden habe kocht auf meiner Fahrt Jean-Pierre Bruneau aus Belgien, ausgezeichnet mit 2 Sternen und 4 Hauben. “Bitte probieren Sie die Erbsensuppe,” sagt das junge Lautsprecher-Fräulein noch, bevor auch schon erste Stautendenzen auf den Gängen erkennbar sind. Das beeindruckt schließlich und macht auch den letzten Reisenden neugierig, lädt es doch ein zum Schlendern in die Boardkantine.

Ich hab im Übrigen keine Erbsensuppe nach Bruneau Art gegessen. Ich hatte bereits lecker Fisch gespeist, als ich die tags zuvor in Bremerhaven war. Da gibt es die feinsten Fischdelikatessen kann ich berichten. Hmm, lecker!

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Das zweite Bild ist übrigens nicht - wie man sehr einfach aber verwechlungsbehaftet vermuten könnte - in Dubai aufgenommen. Nein nein! Ich war hier nicht für einen, die Ökobilanz belastenden, Kurzurlaub vor Ort. Auch dieses Bild stammt aus Bremerhaven. Ja, auch eine Stadt, die unter einer 25%igen Unterbeschäftigung leidet, erfordert ein anständiges Qurtier für die zahlreichen Investorenbesucher, die einmal in den Bombenstandort investieren möchten. Die müssen sich das dann ja auch richtig gut gehen lassen können, wenn sie kommen. Womit sich der Kreis wieder schließt, denn lecker Fisch und Bremerhaven und gut gehen lassen hängen ja auch irgendwie zusammen.

Aber ohne den Gedanken zu verlieren: Wo man an die Bahn denkt ist wer nicht weit? Na klar, tara, die Post ist da. Bei diesem Vorgang ist ja noch offen, wie es dem Herr Zum Winkel gelang, die Million nach Liechtenstein rüber zu schieben. Eine schöne Erklärung dafür hat Dittsche gefunden, den ich auf der Zugfahrt hörte: Als reiner Chef, ist es ja einfach eine Sondermarke als 10 Euro Wertmarke und dem Gesicht vom Chef rauszubringen. Dann muss man nur noch alle Abteilungsleiter verpflichten jede Woche einen Bericht mit der Briefmarke drauf an das möblierte Wochenendappartement in Lichtenstein zu schicken. Da die Briefmarke nicht abgestempelt wird, weil es will ja niemand dem Chef einen Stempel aufn Kopf hauen, kann der Chef dann am Wochenende mit Hilfe des Dampfes vom Wasserkocher, der zur Ausstattung des Zimmers gehört, die Marke ablösen und bei Edeka gegen Bargeld tauschen. So sind ruckzuck eine Millionen zusammen. Ein schönes Modell, das gerade zu Ostern den einen oder anderen auf den Geschmack bringen könnte.

Silvester 2007.

Montag, Dezember 31st, 2007

Ach wat war es schön gewesen dieses Jahr zu Silvester, und bei fast 10 bei herrlichen 20 Grad und einem Punsch, am Strand von Kiel zu sitzen. Jaa, hier ist das Leben noch in Ordnung, bei 30 Grad, im Dezember - hier läßt man es sich noch gut gehen!

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Mireille Mathieu und Dieter Thomas Heck spielen Popstars.

Donnerstag, Oktober 18th, 2007

Wer Popstars schaut, hat viele Werbepausen zu überbrücken. Als ich gerade das “Zett-Dee-Eff” auf meiner Fernbedienung drücke, sagt Dieter Thomas Heck in der “Stargala” Mireille Mathieu, den Spatz von Avignon, an. Mireille Mathieu habe ich schon Anfang der 80er bei Dieter Thomas in der Hitparade gesehen! Meine Güte, die müsste doch mindestens schon 60, 70 Jahre alt sein. Umso mehr erstaunt es mich, dass sich dort keine französiche Inge Meisel auf der Bühne tummelt, sondern eine scheinbar konservierte ‘84er Mireille - und das bis in die Haarspitzen. Die Frisur sitzt.

Mireille trällert also ihr Liedchen und das Playback schlägt die letzten Takte an. Jetzt aber dreht der kleine Spatz mal richtig auf: Die Musik ist aus, doch Mireille singt einfach weiter. Quasi eine ungeplante Unplugged-Zugabe, die allein Moderator und Aufnahemleiter vermutlich schon die Pumpe gehen lassen. Doch damit noch nicht genug: “Dieter ich will mal was sagen,” setzt der Bühnenstar an. “Das ist doch gut,” lügt Dieter Thomas Gast und Publikum gleichermaßen und unverfroren an. Unglaublich, denn der Aufnahmeleiter wird in diesem Moment mit “Herz” ins Krankenhaus eingeliefert. Gar nicht gut.

Was Dieter in all den Jahren nicht verlernt hat, ist folgende Geste: Da es sich um eine Spendengala handelt, benötigt Dieter natürlich eine Assistentin, die ihm den Zettel mit der bislang gespendeten Summe reinbringt, die er sodann so stolz dem Saal- und TV-Publikum präsentieren kann, als hätte er die Summe eigenhändig gespendet. Just in dem Moment, in dem die Assistentin den Zettel übergibt, hält Heck diese aber, schamörhaft wie er ist, diesen kleinen Extramoment am Handgelenk fest und läßt sie, vorerst mal in dieser Situation gefangen, auch nicht mehr los, so dass sie nicht - wie erhofft - husch husch wieder aus dem Bild kann. “Das sieht aber gut aus,” sagt Dieter schließlich noch zweideutig, bevor er das Assistentinnen-Gelenk wieder außer Besitz gibt, und schaut dabei nicht auf den Zettel sodern direkt in den Ausschnitt.

Mireille und Dieter. Soo sehen Popstars aus!

Latte Macchiato in der Pinakothek der Moderne.

Sonntag, September 9th, 2007

Die Pinakothek der Moderne hält aktuell die Ausstellung “Humanism in China” zur Ansicht bereit. Ich mag sie ja, diese Kunstkenner, die gern quer durch den Raum ausrufen: “Und wat hat das gez mit Kunst zu tun? Das ist doch kein Humanismus.” Hmhm. Folgerichtig auch die einzig wahre Entscheidung der Herrschaften - wenn nicht der einzige Grund des Besuchs - schnurstracks in das Museumscafe rüber zu wechseln und “Fräulein, bitte mal flott” eine Latte Macchiato zu bestellen.

Auch wenn einige der ausgestellten Fotographien banale Titel tragen wie “Menschen ziehen Wagen”, sollte das nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieses eine sehr interessante Ausstellung über das tägliche Leben, den Kampf um die Existenz und menschliche Beziehungen der Bewohner dieses Landes ist.

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Gerade nach meinem China Urlaub war es spannend einige meiner vor Ort Erlebnisse und Stimmungen hier auf Fotopapier wieder zu treffen. Ich finde auch, dass diese Bildersammlung aussagekräftiger ist als so manche China Dokumentation, die aus dem Fernsehen bekannt ist und vereinseitigt China als eine Gefahr darstellt. Irgendwie sind die Bilder dichter dran, am kleinen Mann.

Concert for Diana

Sonntag, Juli 1st, 2007

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Ich war ganz dicht dran, als vor zehn Jahren die Trauergemeinde durch die Straßen Londons zog, um Princess Diana beizusetzen. Die Tage dort haben mich damals sehr beeindruckt. Und das Ereignis hat mich nie wirklich losgelassen seitdem; nicht zuletzt ranken sich ja inzwischen eine Vielzahl von Verschwörungstheorien um die Ereignisse von damals. London war etwas sehr Besondere in den Tagen. Eine Stimmung des Friedens und der Trauer. Und das größte Blumenmeer der Welt. Die Engländer haben wirklich eine außergwöhnliche Beziehung zu dieser Frau und ihrem Königshaus. Das habe ich auch später nochmal kennegelernt, als ich in England lebte.

Heute gibt es ein von den Prinzen William & Harry organisiertes Konzert, das an den Tod ihrer Mutter erinnert. Es wird auf RTL übertragen. Wenn Elton John das Konzert eröffnen wird, wird dies sicher wieder etwas Besonderes sein (das gehört einfach zusammen: UK & Elton John). Ich dreh die Kiste mal an.

Fotos!

Mittwoch, Mai 30th, 2007

Ich habe einen ersten Teil China Fotos zusammengestellt, die in Peking und an der großen Mauer aufgenommen wurden.
Die Slideshow ist mit Imageloop gemacht - tolles Widget, wie ich finde. Vor allem kann man soviel Bilder hochladen wie man will. Allerdings kann es mal wieder - wie viele andere Dinge - nicht in Wordpress direkt eingebunden werden. Trotzdem viel Spaß!

Nachtrag: Jetzt gibt es die Bilder auch direkt hier zu sehen (mit Slide.com). E Wola!