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Archive for the '05_Musik' Category

U2 360° TOUR: Unforgettable Moment

U2 Live - The Unforgettable Fire from MS on Vimeo.

A Soundtrack of Change (Die Setlist)

Breathe
No Line On The Horizon
Get On Your Boots
Magnificent
Beautiful Day
Mysterious Ways
I Still Haven’t Found What I’m Looking For
Angel Of Harlem / Man In The Mirror / Don’t Stop ‘Til You Get Enough
Stay (Faraway, So Close!)
Unknown Caller
The Unforgettable Fire
City Of Blinding Lights
Vertigo
I’ll Go Crazy If I Don’t Go Crazy Tonight (Remix Version)
Sunday Bloody Sunday
Pride (In The Name Of Love)
MLK
Walk On / You’ll Never Walk Alone

Zugaben:
Where The Streets Have No Name
One

Zugaben:
Ultra Violet (Light My Way)
With Or Without You
Happy Birthday to Nelson Mandela
Moment Of Surrender

Wo Straßen keine Namen mehr tragen.

Auf 2.600 Meter wird es dünner, mit der Luft. Rote Blutkörperchen umschmeicheln hier die Blutbahnen. Jetzt ist Kurzatmigkeit - in union mit üppigem rotem Blutanteil - häufiges Resümee aphrodisierenden Wirkens. Flieg nicht so hoch mein kleiner Freund, denke ich aber und greife lieber sitzend nach dem Gipfel.

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I wanna run, I want to hide
I wanna tear down the walls
That hold me inside.
I wanna reach out
And touch the flame
Where the streets have no name.

The city’s a flood, and our love turns to rust.
We’re beaten and blown by the wind
Trampled in dust.
I’ll show you a place
High on a desert plain
Where the streets have no name
Where the streets have no name
Where the streets have no name.

O2 World on Tour: Die Sportfreunde Stiller unplugged.



Auch an einem Tag, an dem Bayern gegen den Aufsteiger Hoffenheim die Meisterschaft verspielt, muss ein Rockstar auf die Bühne. Harter Bühnenalltag für Sportfreund Peter. Doch die Sportfreunde Stiller spielten heute leichtfüßig in der O2 World in München. Unplugged. Im sitzen. Und mit akustischen Instrumenten, wie ich einem überraschenden Fan-Kommentar entnahm. Die Sportis spielten neben Klassikern einen neuen Unplugged-Hit ihres Unplugged Konzerts in New York - das am Sonntag auch auf MTV zu sehen ist - Rock’N'Roll Queen von The Subways und Udo Jürgens’ Ich war noch niemals in New York. Das Konzert machte Spaß, weil die Sportis im ungewöhnlichen Unplugged-Format überzeugten und der Gig an längst vergangene Zeiten kleiner Clubtouren erinnerte, bei denen lauschende Musik-Herzen höher schlagen. Small is the new big.

KYLIEX2008 in München

So etwas kannte man normal nur noch von Rudi Carell, Hans Rosenthal oder Wim Thölke. Den großen alten Shomastern, die einen Abend lang unterhielten nach Hape Kerkelings altem Motto: “Mein Leben ist die Show, das war schon immer so”.

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Um es vorweg zu nehmen: Wie häufig Frau Minogue - der Spatz aus Melbourne, die zarte Stimme mit dem goldenen Mikro aus Down Under - im Verlauf der Show ihr Exterieur wechselte habe ich nach dem 8. Kleiderumzug nicht mehr mitgezählt, so beeindruckte mich derart behend-beherzte Kostümwechselei. Ich komme mir im nachhinein sogar ein wenig schäbig vor, hier im Vorfeld meine Hilfe angeboten zu haben.


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Nach etwa 45 Minuten geschah dann etwas, was mir bis dato nur vom Fußball bekannt war: Eine Halbzeitpause, die Zeit zum Bier holen eröffnete. Wie angenehm. Nach 15 Minuten ging es dann weiter. Und so kam es, dass Kylie Minogue ein Showprogramm der Extraklasse auf die als Lichtteppich arrangierte Bühne zauberte. Eine Mischung aus MDR-Fernsehballet, Phantom der Oper und Grand-Prix-Endausscheidung in der Folge.

Der Grand-Prix-Teil - da muß man ehrlich sein - ist mehr aus dem Publikum abgeleitet. Da hat man auch schon mal kreischende Herren beobachten können, die bei Outfit Nummer 8 der Showdiva spontan schier aus dem Häuschen gerieten: “Das Kleid, ummmm, das Kleid, siehst Du dieses Kleid - ist das nicht ein Trauuum von einem Kleid?!” Ach, ist doch alles nur Show! Dieses ganze Tingeltangel. Sollen die doch machen.

30 Seconds to Mars: Jared Leto live in München

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Meine Eintrittskarte hatte mich ja bereits vorbereitend darauf hingewiesen, dass im Zenith unbestuhlt veranstaltet würde. Das ich nur wenige Tage nach dem Bayern Malheur in Petersburg an einen solchen Ort gehen würde, der Zenith heißt, läßt sich möglicherweise noch erklären. Das ich allerdings hinter einem pommesschrankefarbenen Absperrband traurige zwanzig Meter vor der Bühne zum Stehen kommen mußte, obwohl noch ausreichend Platz direkt vor der Bühne war, finde ich wirklich erklärungsbedürftig, für ein Rockkonzert.

30 Seconds to Mars werden stimmlich von dem charismatischen Sänger Jared Leto begleitet. Und das ist wohl die Untertreibung des Jahres, denn der smarte und - das muß Mann zugeben - nicht übel ausschauende Actor, der in American Psycho und Fight Club spielte, ist die Band. Entsprechend lag der Frauenanteil am Gesamtbesuch bei wahrgenommenen 90%. Wie hoch der Schmachtanteil lag, vermag ich nur zu erahnen. Ich würde ihn auf einen 3-stelligen Prozent-Bereich justieren. Auch der Kreischanteil war bemerkenswert Boy-Group tauglich einzuschätzen.

Der wohl einzige Mann außer mir war der Mann mit dem Silberkoffer. Voll tätowiert pendelte er unentwegt in Unterhemd und mit halbgetönter Sonnenbrille (München gefiel tagsüber durch herrliches Sonnenscheinwetter) zwischen Backstagebereich und den ersten Reihen hin und fort, was ich ja bestens aufgrund meiner tollen Position direkt hinter der Absperrung beobachten konnte. Es war kein Gitarrenkoffer wie ihn Antonio Banderas in Tarantinos Dusk till Down bei sich trug. Es war mehr so ein Lufthansa Alu-Reiseköfferchen. Vielleicht war der Herr einfach von der Maske. Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall erscheint es mir irgendwie umständlich sich mit einem Koffer auf einem Rockkonzert die Zeit zu vertreiben. Gut, muss er aber selber wissen. Ausreichend Platz für das Tragen eines Koffers als Accessoire war ja zwischen Absperrung und Bühne vorhanden.

In amüsierender Erinnerung geblieben sind mir während der einstündigen Wartezeit zwischen Support und Hauptact, die beiden VIP-Tussis, die stolz wie Oskar dem Ordner ihren Backstage Paß zeigten und darufhin zu den vermeintlich besten Plätzen seitlich der Bühne geführt wurden. Jetzt stellte sich aber raus, dass die beiden Grazien dort ziemlich abseits im Dunklen standen und sich keine Sau für sie interessierte. Auch das Jared hier auf dem Weg zum Podest kurz Halt machen und Bussi links, Bussi rechts, auf ein kurzes “Hallo, wir sehen uns im Hotel” halt machen würde, schien nach einer kurzen Sondierungsphase nicht wirklich im Bereich des Wahrscheinlichen.

Also kamen die Beiden wieder aus dem VIP-Bereich zurück, am Ordner vorbei, und - na klar - direkt vor mir, inklusive ihrer Hochhackigen, zum Stehen. Sie standen jetzt also vor mir, jenseits der Absperrung. Ich, weiterhin diesseits unbestuhlt positioniert, und das, obwohl die Damen deutlich nach mir eintrafen. Ich weise den Ordner auf dieses offensichtliche Versehen und die missliche Lage hin, dem ist das aber irgendwie aufreizend egal, als dann auch schon das Konzert los geht und die Beiden um die Wette kreischen, als wären sie Jared Leto höchstselbst. Ich bin jetzt irgendwie doch froh, dass uns eine Absperrung trennt. Irgendwie hoffe ich auch noch insgeheim, dass der Silberkoffermann doch einen identischen Inhalt beherbergt, wie Antonio Banderas Gitarrenkoffer. Man weiß nie, ob einem Silberkoffermann so ein Kreischen so uneingeschränkt gefällt. Meine Chancen auf eine freie Sicht würde der Wunsch freilich erhöhen.

Zeitgeist - Smashing Pumpkins in der Olympiahalle.

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Today ist the greatest day I’ve ever known. Zum Auftakt ihrer Zeitgeist-Deutschlandtournee spielten Billy Corgan und seine Smashing Pumpkins in München. Ein großartiger Tag der Vorfreude auf eine der besten Alternative-Rock Bands der Geschichte. Grunge wollten sie ja nie sein, auch wenn sie zeitgleich mit Nirvana und Pearl Jam aufkamen. Beeinflußt waren sie immer auch von The Cure. In jedem Fall ist es eine jener Bands, die eine Epoche und einen Stil geprägt haben. “Mellon Collie And The Infinite Sadness” ist das meistverkaufte Doppelalbum der Neunziger.

Nun hat die Band seitdem ja unruhige Zeiten - bis hin zur Trennung - hinter sich. Das die Halle allerdings nur halb gefüllt war ist dann doch etwas enttäuschend und irgendwie auch unverdient. Billy Corgan quittierte diese Feststellung mit der Vermutung, dass viele der Fans von damals verstorben sein müssten, sonst wären sie ja heute abend hier. Die Band ließ sich diesen Umstand aber sonst nicht weiter anmerken. Im Gegenteil sie spielte satte zweieinhalb Stunden bestes Programm quer durch die Bandgeschichte.

Dabei entstand zunächst der Eindruck, die Bühne sei noch gar nicht vollständig aufgebaut, so sparsam war sie ausgestaltet. Es handelte sich eigentlich nur um ein Podest mit einem Schlagzeug und einigen geparkten Boxen drauf. (Scheint wohl dem Zeitgeist und Verständnis der Pumpkins zu entsprechen, sich auf das Wesentliche = die Musik, zu konzentrieren. “F*** the faked world out there.”) Doch schon tapste Billy Corgan vornweg durch das Dunkel der Halle auf die Bühne. Der Gute hatte sich offensichtlich noch flux auf dem unweiten Tollwood-Gelände (einem Alterantiven Festival) eingekleidet. Der die Lenden schmückende Rock hätte aber auch als Diskokugel durchgehen können. Musikalisch wurden alle, die nun freundlichen Britpop erwartet hatten enttäuscht. In feinste Melodien und Hymnen gruben sich brachiale Gitarrensoli und sonstige Kracheinlagen. Ich glaube, Billy Corgan wäre eigentlich gern Queen’s Fredy Mercury geworden. Eine Rockoper entwickelte sich nach und nach. Stimmung kam bei allen Hits auf. Insgesamt machte das Publikum allerdings nicht den Eindruck, viele derer zu kennen. Cherub Rock, Quiet, Today, Disarm, Tonite Tonite, Bullet with butterfly wings, Stand inside your love und Perfect waren ntürlich darunter. 1979 gab es als Acoustic Solo. Dazu Titel von der neuen Scheibe Zeitgeist, die ich bislang nicht kannte. Alle Titel waren keineswegs 3:30 Tracks, sondern reine Bühnenversionen, die zeigten, dass da jemand seine Gitarre und auch sein Schlagzeug schon ein, zwei mal zuvor bedient hatte. Großartig.

Ich schau ja immer gern wo sich die Damen und Herren Rockstars vor und nach dem Konzert aufhalten. Am 23.02. spielen die Chicagoer in Berlin. Ich gehe davon aus, dass sie für den 22. keinen Platz bei der Mitfahrzentrale in Richtung Norden bekommen konnten. In jedem Fall spielt eine große Rockband in der Hauptstadt. Dit könnt ihr mir abkoofen!

4 mal Fanta, bitte!

Ohne meine Putzfrau machte ich mich gestern auf den Weg zum Fanta Vier Konzert der Fornika Tour in München. Unbesonnen und voller Unnot, tat ich dies, ohne ein vorverkäuflich erworbenes Eintrittsdokument in der Tasche. (Das Wort “Unnot” habe ich gestern frisch gelernt. Auch wenn der Duden anderer Meinung ist: Finde ich ganz schön. Auch das Wort “Aggro” war mir bis gestern übrigens, trotz der Nähe zum Wortstamm “Aggressivität”, von der Bedeutung her rätselbehaftet. Es geht öfter mal diese Rundmail rum, die Anzeichen auflistet, die einem aufzeigen, dass man älter wird. Ich finde dieses Wort muß mit auf die Liste.).

Die Fantas jedenfalls sind eine große deutsche Band. Nicht trotz, sondern wegen ihres Alters. Große Bands erkennt man daran, dass sie über mehrere Jahrzehnte “am Start” sind. Eltern erzählen einem gern von diesen Bands: “Die hab ich früher auch schon gesehen.” Außerdem haben die Fantas vereinzelte Textzeilen zu Papier gebracht, die jenseits von “Take me Tonight” Aufsehen erregten. Wie großartig muß es sein, wenn 10.000 Menschen von Dir getextete Worte so mitsingen, als wären sie schon immer so im sprachlichen Gebrauch gewesen: Zweifeln wir an der Power, dann powern wir unsere Zweifel.

Mein Eindruck war, die Herren D, Y, Beck und Smudo waren bei diesem Auftritt sehr gut gelaunt und hatten viel Spaß. Das lag sicher auch am textversierten Publikum und der richtig guten Stimmung beim Mix aus Klassikern und neuer Scheibe. Wie sagte schon Helge Schneider im alten Reinhold-Helge-Spiel: Dann nehmen wa Fanta und Cola, da können wa mischen! Also ich sag das selten, aber wenn die Jungs morgen wieder spielen würden, ich würde da wieder mitmischen.

Mireille Mathieu und Dieter Thomas Heck spielen Popstars.

Wer Popstars schaut, hat viele Werbepausen zu überbrücken. Als ich gerade das “Zett-Dee-Eff” auf meiner Fernbedienung drücke, sagt Dieter Thomas Heck in der “Stargala” Mireille Mathieu, den Spatz von Avignon, an. Mireille Mathieu habe ich schon Anfang der 80er bei Dieter Thomas in der Hitparade gesehen! Meine Güte, die müsste doch mindestens schon 60, 70 Jahre alt sein. Umso mehr erstaunt es mich, dass sich dort keine französiche Inge Meisel auf der Bühne tummelt, sondern eine scheinbar konservierte ‘84er Mireille - und das bis in die Haarspitzen. Die Frisur sitzt.

Mireille trällert also ihr Liedchen und das Playback schlägt die letzten Takte an. Jetzt aber dreht der kleine Spatz mal richtig auf: Die Musik ist aus, doch Mireille singt einfach weiter. Quasi eine ungeplante Unplugged-Zugabe, die allein Moderator und Aufnahemleiter vermutlich schon die Pumpe gehen lassen. Doch damit noch nicht genug: “Dieter ich will mal was sagen,” setzt der Bühnenstar an. “Das ist doch gut,” lügt Dieter Thomas Gast und Publikum gleichermaßen und unverfroren an. Unglaublich, denn der Aufnahmeleiter wird in diesem Moment mit “Herz” ins Krankenhaus eingeliefert. Gar nicht gut.

Was Dieter in all den Jahren nicht verlernt hat, ist folgende Geste: Da es sich um eine Spendengala handelt, benötigt Dieter natürlich eine Assistentin, die ihm den Zettel mit der bislang gespendeten Summe reinbringt, die er sodann so stolz dem Saal- und TV-Publikum präsentieren kann, als hätte er die Summe eigenhändig gespendet. Just in dem Moment, in dem die Assistentin den Zettel übergibt, hält Heck diese aber, schamörhaft wie er ist, diesen kleinen Extramoment am Handgelenk fest und läßt sie, vorerst mal in dieser Situation gefangen, auch nicht mehr los, so dass sie nicht - wie erhofft - husch husch wieder aus dem Bild kann. “Das sieht aber gut aus,” sagt Dieter schließlich noch zweideutig, bevor er das Assistentinnen-Gelenk wieder außer Besitz gibt, und schaut dabei nicht auf den Zettel sodern direkt in den Ausschnitt.

Mireille und Dieter. Soo sehen Popstars aus!

Concert for Diana

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Ich war ganz dicht dran, als vor zehn Jahren die Trauergemeinde durch die Straßen Londons zog, um Princess Diana beizusetzen. Die Tage dort haben mich damals sehr beeindruckt. Und das Ereignis hat mich nie wirklich losgelassen seitdem; nicht zuletzt ranken sich ja inzwischen eine Vielzahl von Verschwörungstheorien um die Ereignisse von damals. London war etwas sehr Besondere in den Tagen. Eine Stimmung des Friedens und der Trauer. Und das größte Blumenmeer der Welt. Die Engländer haben wirklich eine außergwöhnliche Beziehung zu dieser Frau und ihrem Königshaus. Das habe ich auch später nochmal kennegelernt, als ich in England lebte.

Heute gibt es ein von den Prinzen William & Harry organisiertes Konzert, das an den Tod ihrer Mutter erinnert. Es wird auf RTL übertragen. Wenn Elton John das Konzert eröffnen wird, wird dies sicher wieder etwas Besonderes sein (das gehört einfach zusammen: UK & Elton John). Ich dreh die Kiste mal an.

Red Hot Chili Peppers in München

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Mit Umhang und weißen Lederstiefeln - die bis zu den Knien reichten - betrat Anthony Kiedis (Ex von Heidi Klum) die Bühne, so dass ich für einen Augenblick dachte: “Ist denn schon wieder Gand Prix?”

Die Peppers spielten vor rund 40.000 im Olympiastadion, setzten damit ihre Stadium Arcadium Tour fort und vorweggenommen: Die 110 100 Minuten waren enttäuschend. Lange Zeit gefiel mir das Konzert, weil es mehr als “Musik-Session” denn Rockkonzert daherkam. Gitarre und Bass, Funk vom Feinsten, allerdings insgesamt viel Ruhiges dabei, so dass mir dann in der 2. Runde (eine Zugabe im klassischen Sinne gab es nicht) irgendwie so ein bischen das rockige Element abhanden gekommen schien. Wie lange Anthony vor dem Spiegel für seinen Abgang üben musste (”OK. Bye!”) wird sein Geheimnis bleiben.

Ich las bereits davon, dass die “Peppers München mitrissen” und von einer “beeindruckenden Bühnen- und Lichtshow”. Ich weiß nicht, aber vielleicht stehen bei manchem ja Ticketpreis (70 Euro) und Spaßerwartung in einer inversen Beziehung zueinander. Bei mir ist das nicht so. California: 0 Points.

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