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Die drei ??? und der Superpapagei.

Sonntag, Mai 13th, 2007

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Heute habe ich in der Muffathalle das Vollplaybacktheater mit der Aufführung der drei ??? Folge “Der Superpapagei” gehsehen. Eine großartige, temporeiche und kreative Show. Die eigentliche Geschichte wird durch tolle Ideen mit Bildern, Videoeinspielungen und kleine Ausflüge in andere TV-Serien und Hörspiele aufgeführt und dadurch sehr lebendig und ironisch. Wirklich tolles Theater und eine uneingeschränkte Empfehlung.

Warst Du das Süß-Sauer?

Sonntag, Mai 13th, 2007

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15.000km, 7 Städte, ein Zug, mehrere Flugzeuge, Taxis und Hotels, ein Boot, ein Fahrrad und vor allen Dingen unzählige Fußkilometer. Das ist mal die nüchterne fernöstliche Bilanz der letzten Tage, die - dreist wie sie ist - einfach mal die 6 Milliarden Chinesen unterschlägt, die mir begegnet sind (Jetzt werden viele denken, jetzt übertreibt er aber, auf dem Bild da isser doch ganz alleine, soviele können das doch gar nicht sein. Ich kläre gern auf: Das Bild ist natürlich vor der Reise und einer Fototapete aufgenommen worden).

Da mich die chinesische Zensur darin hinderte, mein Tagebuch online zu führen, wäre die Bilanz in den nächsten Tagen jetzt noch mit ein paar Geschehnissen anzureichern. Und Klopper gab es reichlich.

Bis dahin zumindest schon einmal meine Reiseroute als Google Map.

Vor meiner Rückkehr habe ich mir noch einmal Süß-Sauer einpacken lassen. Wer war das nochmal?

Hier ist der erste Teil meines Online Tagebuchs.

China_2007

Dienstag, April 24th, 2007

24.04. - Peking

Die Dauergrinsenummer hier habe ich ja bereits verinnerlicht. Aber ich scheine trotzdem irgendwie aufzufallen. Chinesen unterstellen einem offensichtlich außerirdische Herkunft, wenn Ihnen Europäer begegnen. Das soll mich nicht stören - ich gehe gleich in der Königsdisziplin an den Start und fahre mit dem Fahrrad ( jaa, der Papa auf dem Drahtesel!) durch die Stadt. Ziel ist der Sommerpalast. Eventuell stellt sich aber auch der Weg als das Ziel heraus oder das Krankenhaus. Wer weiß. Mal sehen wie weit ich komme.

Ich habe meinen Fahrradführerschein ja in Amsterdam gemacht. Wenn das keine fundierte Ausbildung für die Straßen dieser Welt ist, weiß ich es nicht. Verkehrsregeln im klassischen - sprich: deutschen - Sinne, gibt es zunächst mal nicht. Eher kann man von illustriertem Darwinismus sprechen, wenn es zum Thema Verkehr kommt. Hier wird auch nicht deutsch gehupt sondern eher im gesellig-sozialen, ich will meinen: kontaktfreudigen, Sinne. Man macht sich der Welt gegenüber bemerkbar, man behupt sein bescheidenes Dasein als ein kleines Rädchen im Werk des lieben Herrn. Daher sollte man das Hupen eines rückwärtig heran nahenden Autos auch nicht persönlich und als ein Ertappen beim Übertreten eines allgemein anerkannten Verkehrsregelements nehmen. Bevorzugt ist es zu deuten als ein: “Hallo, ich bin hier unterwegs, bitte einmal an die Seite getreten, hier komme ich. Ist zwar Rot aber, aber ich schaue deshalb doch nicht - weder rechts noch links. Ich fahre. Paß doch auf!”

Sympathisch eigentlich. Das Pekinger Verkehrsballett. Präsentiert von Carsten Speck (der uns leider direkt nach der Ansage verlassen muß, nicht weil sein Flieger nach LA geht, sondern weil Sperrstunde in der JVA Tegel ist). Ich würde ja gern mal mit einem Harvard Professor an einer Pekinger Kreuzung stehen und dabei mit ihm über das Gefangenendilemma diskutieren.

China_2007

Montag, April 23rd, 2007

23.04. - Peking
Nach einer Winzigkeit von 11 Stunden meines Lebens - gepresst in eine Polstergarnitur mittlerer Bequemlichkeit und neben ein reizend unauffälliges Ehepaar aus Amerika - erreiche ich Peking. Das allerdings heißt mich Herzlich Willkommen, indem es mich auf direktem Weg in den Knast steckt. So jedenfalls, denke ich, gehts hier gleich weiter, wenn ich ich die Reaktion des Zollbeamten richtig deute. Ich hatte mich lediglich ordungs- und auch wahrheitsgemäß in die Nichts-zu-Verzollen-Reihe eingefügt und einen halben Schritt über die auf dem Boden angebrachte Linie gesetzt. Was ich allerdings versäumt hatte, war es, einen Zettel auszufüllen, der mich berechtigte eben diesen Schritt zu tun und genau hierauf wurde ich nun mit einer Arno Dobat-Trillerpfeife und wilden Gesten hingewiesen. So läuft das hier also. Nun hatte ich gar keine trocken Brot und Wasserkur gebucht. Also schön wieder ab hinter die Linie, Zettel ausfüllen und dann nochmal wiederkommen. Geht gut los.

Nach einstündiger Busfahrt beziehe ich ersteinmal mein Quartier im internationalen Gasthaus der Uni. Ein Blick aus dem Fenster überrascht mich dann schon. Der Blick wird verstellt durch einige Bürohochhäuser. Die Überraschung liegt darin, dass diese Kulisse genausogut im neuen Berlin oder Amerika stehen könnte. Die Hochhäuser werden von einem großen Deutsche Bank Schild sowie den bekannten bunten Google Buchstaben verziert. Wie ironisch, daß mir als Erstes meine Hausbank und Google über den Weg laufen - in einem Land, in dem das Bankensystem unterfinanziert ist, keine Pressefreiheit herrscht und das Internet zensiert wird.

An diesem ersten Tag besichtige ich noch die verbotene Stadt, den Platz des himmlischen Friedens und den benachbarten Beihai Park. Außerdem mache ich Bekanntschaft mit der U-Bahn und der Tatsache, dass hier beim Einstieg Zweikampfverhalten gefragt ist. Gelbe Karten aus taktischen Gründen akzeptiert der Trainer ohne Murren. Auch steht niergends geschrieben, dass zunächst Aus- und dann Eingestiegen wird.

Border ControlGoogleVerbotene Stadt

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Ich bin dann auch mal weg.

Samstag, April 21st, 2007

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Heute reise ich nach Peking. Ich fliege!
Wenn man das Bild betrachtet, könnte man auch denken ich wolle aufbrechen nach Casablanca, Palma, Montego oder Moskau. Die Idee, mich könnte es nach Podgoric verschlagen, wird wohl der kühnste der Leser nicht unterstellen.

Peking also. Ich will 17 Tage Urlaub machen. Eigentlich erwarten mich 17 spannungsreiche Entdeckungen. Mir scheint, das ist die komodere Bezeichnung. Denn: Ein Land 17 Sonnenaufgänge lang zu “beurlauben”, ohne in der Lage zu sein “100 Gramm Mettwurst, bitte” zu sagen. Das kann ja lustig werden. Heijeijei.

Vielleicht lasse ich ja Haupt- und Barthaar freies Spiel. So wie einst Harald Schmidt bei seiner Kreativpause. Er musste beides dann ja kupieren, weil der ARD-Intendant Sorge trug, dass die Fern-Seher verschreckt und um den Schlaf gebracht werden könnten, ob dieses wilden Anblicks eines Late Talkers zu eben dieser Stunde. Ich bin gespannt wie Bolle, was die Reise mit mir machen wird. Jetzt bin ich kein Latenight Talker, jedoch verbleibt aus heutiger Sicht als brisanteste Frage, was mein Intendant wohl zu meiner Urlaubs-Frise sagen wird.

Jedenfalls: Ich bin dann erstmal weg.

Osterbotschaft

Sonntag, April 8th, 2007

So. 13.00 uhr. ich bin zurück von der osterradtour. angrillen gabs noch nicht dieses jahr; andere sind noch im skiurlaub. aaber - die tour ist nich mehr lang hin - da läßt sich ulle schon wieder auf dem rad sehen. schön an der isar lang bis grünwald. während andere jetzt erst in den ostersonntag starten, kann ich noch in die andreas gursky ausstellung im haus der kunst. das ist der mann mit dem 99 cent bild (rechts), wo für schlappe 2,5 mio über den tisch gegangen ist. der mann auf dem bild links bin ich vor einem ausstellungswerbeplakat.

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für alle die den ostergottesdienst verpaßt haben, will ich hier noch kurz die osterbotschaft des papstes zusammenfassen. alles wurde mir auf dem rückweg meiner radtour klar, die mich am thalkirchener zoo vorbeiführte. die frage ist die: was ist das, mit leuten, die bereits deutlich dem kindesalter enteilt sind, aber an der stelle stehen bleiben, wo man von oben auf das schaafs gehege gucken kann und dabei einen massenauflauf provozieren - genau so einen, dass alle vorbeifahrenden radfahrer einen großen bogen um die menschentraube machen müssen. was ist das, mit Leuten, die sich dergestalt - mit einem kostenlosen blick auf drollige, mitteleuropäische vierbeiner - den ostersonntag versüßen?
wie muß ich mir das bitte vorstellen? ich stell mir sowas ja immer gerne vor. Nicht zuletzt um fliegereskes verständnis zu entwicklen. Vielleicht hat ja jemand eine Antwort.

Sie: “Heinz, wir waren so lange nicht im Zoo.”
Er: “Hmhm.”
Sie: “Im Zoo hat es Dir doch auch immer gut gefallen. Besonders an Ostern.”
Er: “Oh ja.”
Sie: “Ich erinnere mich noch wie wir mit Katschmareks im Zoo waren. Ach war dat schön.”
Er: “Jahaa. Dat war schön.”
Sie: “Heinz, wollen wir nicht heute in den Zoo? Wo Ostern ist. Man kommt ja sonst nicht dazu.”
Er: “Prima Idee. Dann stellen wir uns an das Schaafs Gehege, wo man von oben runtergucken kann und keinen Eintritt zahlen muß und die Radfahrer müssen außen rum fahren.”
Sie: “Oh, Heinz. So schön war Ostern noch nie!”

Ohne Koffer keine Competition.

Donnerstag, März 29th, 2007

Jetzt muß ich einfach mal was zu Bruce und seinen Zicken Ludern Models schreiben. Während mein Arbeitskollege das Foto oben neuerdings mit an Stellenausschreibungen hängt, mit dem aktivierenden Hinweis darauf, dass es sich um “Deine neuen Arbeitskolleginnen handeln könnte, wenn Du dich für unser Team entscheidest”, weiß ich ganz genau daß Heidi Klums Modelshow eine knallharte Competition ist, die man ohne Koffer nicht machen kann. Das habe ich nämlich in der ersten Sendung gelernt. Seitdem sieht man mich häufig mit meinem Koffer durch München schlendern, denn ich will ja Competition machen. Gern würde ich auch mal Editorial oder Commercial machen. Das habe ich heute gelernt und sah auch gut aus. Komplett aus dem Häuschen wäre ich gewesen, wenn die Zickentruppe Luder Models das im Bikini gemacht hätten und nicht in einer schweren, knielangen Feuerwehrjacke.

Nach der Sendung heute habe ich mich mal an der Competition beteiligt. Ich habe an dem Voting auf der Internetseite der Sendung teilgenommen. Meine Favoritin Hana steht mit 10% nur auf Platz 6. Also habe ich gleich zweimal geklickt. Also - mehrere Male genauer gesagt. Los, Hase, kletter rauf auf der Competition Leiter. Als sich auch nach einer Stunde das Gesamtergebnis nicht verändern will, wittere ich von Sabotage bis Verschwörung alles erdenkliche, beruhige mich aber damit, dass es ganz einfach an den bereits lange vor der Mottoshow dissmissten DSDS-Kindern liegt, die ja jetzt Zeit haben und zusätzlich die Schule schwänzen, um so durch 24-Stunden-Dauerklick-Aktionen ihren Liebling auf Platz 1 zu hieven. Soviel Zeit habe ich nicht. Klick ich zum Abschluß halt nochmal für meine Zweitwahl Anni. Verrückter Hase, Du!

Ein Tag im Schnee.

Samstag, März 24th, 2007

Die idee, in kaprun noch eine übernachtung dranzuhängen, stellte sich recht schnell als weit hergeholt heraus. abends noch ein wenig auszuspannen, statt die stressige rückreise per bus auf sich zu nehmen, wäre genau nach meinem geschmack gewesen. kaprun besteht allerdings mehr oder weniger aus einem busparkplatz und einer talstation. dafür ist das skigebiet sehr schön. eine vielzahl von pisten die meinem können entgegenkommen, lassen mir das revier bald heimisch erscheinen. dazu zählt u.a. der schwarze steilhang, der, nach einer seilbahnfahrt auf die 3000m hohe gipfelstation des kitzsteinhorn, einzig wieder runterführt.

und da das ganze soo gut lief, und ich inzwischen wie der junge wasi die hänge runter fliege, kam ich auf die idee, heute erklimme ich stufe 2 meines olympischen trainingsplans und mache mich daran, sprünge im snowpark einzuüben. nun ja, zusammengefaßt: da braucht zunächst niemand angst vor mir zu haben, wie bild- und tonaufnahmen dokumentieren.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=CHdsXBLr-6Q]
auch wird die herren abfahrt 2010 in vancouver für mich zu früh kommen - aber 2014: aufgepaßt! (ich hoffe das kasachstan den zuschlag erhält und borat dann als fahnenträger nominiert wird…)

FCB vs SVW

Sonntag, März 11th, 2007


sonntag, 11. märz 2007, 16:55 uhr, allianz arena münchen. die spieler sind im: (pause) tunnel. der duktus, dieser regelmäßigen stadionansage vor allen heimspielen des fc bayern , hat ein wenig was von der 3 wetter taft werbung und dieter thomas hecks legendären anmoderation bei der hitparade. leider mit mehrheitlicher tendenz zu 3 wetter taft. trotzdem hätten heute eindeutig 3 punkte an der isar verbleiben müssen. denn seit langem mal wieder ein richtig gut anzusehendes spiel der roten. werder war wirklich enttäuschend. die zahlreichen werderfans machten da eine eindeutig bessere figur als ihre helden auf dem rasen.

gerade höre ich noch rhetorik papst michael skibbe im interview, wie er erklärt, warum wiederum sein torwart heute nicht für tv-befragungen verfügbar ist. “ihr immer alle vom dsf, ard, zdf…”, erklärt der gewiefte sportlehrer und läßt mich für einen moment denken, fanta vier habe sich ins sportfernsehen verirrt. mfg. mit freundlichen grüssen.

Sölden.at

Dienstag, März 6th, 2007

Soelden_Abfahrt

sportsfreunde. wat kann ich dafür wenn der herr vom fotostudio im falschen moment am draufdrücken ist. ich hatte schnappatmung - nach 6 wochen kein sport - und schienbein, weil mir son bekloppter bursche beim fußball dagegengetreten hat. ich hab ganz hervorragende schwünge hingelegt da oben! die hätte man, ohne zu schneiden, alle mit in lehrfilm für de fahrprüfung mit aufnehmen können.

die skihasen hab ich doch mit absicht umgeräumt auffe piste, hörma! da kann man sich beim apresski so schön revanchieren - mit ganz gefühlvolle worte. da stehen die damen nämlich drauf. hörma, weißt bescheid. sölden ist ne reise wert. wenn de den lieben gott gesehen hast, dann brauchste kein papst mehr.